Spielberichte

Erst 6 zurück – dann 5 zuvor: Auf Depression folgt Happyend beim 31:26 gegen Dessau

Nach 21 Minuten 6:12 zurück, Halbzeitpausen-übergreifend mit einem 7:0-Lauf vom 9:13 (25. Minute) zum 16:13 (35.): Der TuS N-Lübbecke zeigte – nach einem zunächst wahren Fehler-Festival – dann aber bald, wieviel Potenzial in ihm steckt. Die 1.120 Zuschauer in der MERKUR Arena waren aus dem Häuschen, das wurde mit zunehmender Dauer ein mehr und mehr sehr, sehr guter Auftritt der Rothemden vom Wiehen, wobei TuS-Trainer Michael Haaß nach der Partie „unbedingt anmerken“ wollte, dass „unsere Fans auch bei den hohen Rückständen uns weiter angefeuert haben“.

Siege in letzter Sekunde sind die schönsten – das 23:22 über Dormagen aber kein TuS-Leckerbissen

Über das kleine runde Leder können Handballer, zumal auf der höheren Ebene, viele nette Dinge sagen. Manchmal wird das Spielgerät aber beinahe respektlos betitelt, und das darf man den TuS-Werfern dann nicht übelnehmen „Das Ding einfach reinhauen“, das sei das einzige, an was er gedacht habe, so die Hauptperson bei 59 min. 58 sec., 59 sec. kaum 3 Minuten danach im Interview mit uns.

28:24-Arbeitssieg über couragierte Rostocker – Erst die Schlussviertelstunde macht den Unterschied pro TuS

Das war ein hartes Stück Arbeit für den TuS N-Lübbecke. Das erwartete „7 gegen 6“, über ganz weite Strecken von den Gästen des HC Empor Rostock im Angriff vorgetragen, gestattete den Ostsee-Anrainern – im ersten Spiel nach der Freistellung von Coach Till Wiechers – Mitte der 2. Halbzeit sogar zweimal den Ausgleich. Erst ab Beginn der Schlussviertelstunde erkämpften sich die Lübbecker einige Bälle und trafen vorn wieder zuverlässiger.