„Wir freuen uns riesig auf Balingen“

Am Freitagabend kommt der 2. HBL Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten zum ersten Kräftemessen der letztjährigen LIQU MOLY Handball-Bundesligisten in die MERKUR Arena. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Das TuS-Team geht gegen die noch ungeschlagenen Baden-Württemberger als Underdog ins Rennen, wenngleich TuS-Trainer Michael Haaß betont: „Balingen ist unsere Kragenweite, zu Hause können wir das packen!“

Der TuS N-Lübbecke ist in der MERKUR Arena bis jetzt noch ungeschlagen. Und das soll auch so bleiben! „Wir haben Lust gegen Balingen zu zeigen, was wir wirklich können!“, macht der TuS-Coach schon im Vorfeld Lust auf Mehr. Um gegen Balingen zu bestehen, wird vor allem in der Deckung Kampf erforderlich sein. Aber: „Wenn wir wirklich ‚on Fire‘ sind, ist unsere Deckung schwer zu knacken“.

Nach den letzten Spielen gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte kommt das Match gegen Balingen genau richtig. „Es erwartet niemand von uns, dass wir das Spiel in den ersten Minuten für uns entschieden haben. Wenn wir ein gutes Level finden und dies über die gesamte Spielzeit abrufen, bringen wir jede Mannschaft in Bedrängnis“, gibt der Trainer den Takt vor. „Ich erwarte, dass sich alle völlig zerreißen, wir haben eine volle Halle und wir wollen abliefern. Wir wollen zeigen, dass wir Bock auf dieses Spiel haben.“

Damit der TuS in der Tabelle auch weiterhin am Führungstrio Balingen-Weilstetten, Dessau-Roßlau und Eisenach den Anschluss hält, würde ein Sieg gegen den HBW extrem guttun. „Sollten wir den Sieg aber nicht schaffen, sind wir auch nicht extrem abgeschlagen“, ordnet Michael Haaß die Tabellensituation vor dem 12. Spieltag ein. Schließlich sind die Spitzenspiele häufig nicht die Entscheidenden…

Balingen hat in dieser Saison lediglich beim 28:28 gegen den Dessau-Roßlauer HV einen Punkt abgegeben. „Dass sie fast alle Spiele gewonnen haben und auch wie sie dies geschafft haben, gibt der Mannschaft Selbstvertrauen“, analysierte Michael Haaß den Gegner. „Sie verlieren nicht die Ruhe und spielen geduldig weiter. In ihrem Spiel ist eine gute Struktur und hinter allem steht ein guter Plan, von dem sie sich nicht abbringen lassen“, so Haaß weiter. Einen einzigen Top-Spieler, der ein Spiel entscheidet, sei in diesem Jahr nicht auszumachen. „Der Kader ist relativ breit und es performt immer ein anderer“.

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