Vorfreude auf den Saisonstart: TuS empfängt am Samstag, 19 Uhr, die DJK Rimpar Wölfe

„Ich denke, die Handball-Anhänger in und um Lübbecke und das ganze Umfeld sehnen sich danach, vom TuS wieder ein gutes Spiel zu sehen und miterleben zu dürfen.“ Emir Kurtagic, der neue Trainer des TuS N-Lübbecke, stellte am Donnerstagmittag heraus, die Mannschaft habe in den Wochen der Vorbereitung und auch bei den beiden Pokalspielen vergangenes Wochenende in Spenge gezeigt, wie das aussehe, „mit viel Engagement zur Sache zu gehen und alles für den Verein und die Fans zu geben“. Man freue sich „extrem auf den Saisonstart“, auch weil „wir mit einem Heimspiel beginnen dürfen“. Die Zweitligasaison 2019/20 beginnt jetzt Samstag, 24. August, 19 Uhr, in der Merkur Arena. Und Gegner sind die DJK Rimpar Wölfe.

 

Jó Gerrit Genz, der seinen Trainer zur Pressekonferenz in die TuS-Geschäftsstelle begleitet hatte, vermerkte, die guten Leistungen beim Spielo-Cup wie auch in Spenge während der beiden Pokalspiele seien wohl wichtige Erfolgserlebnisse gewesen, doch „unser Coach hat gut dafür gesorgt, dass diese Freude nur für den Moment anhielt“. Man müsse schließlich ordentliche Leistungen „immer wieder erst noch bestätigen“.

Ein „angenehmes Empfinden“ nehme man aber auf jeden Fall mit in die Partie zum Liga-Start am Samstagabend gegen Rimpar. Der neue Trainer appelliere stets „an unsere Einstellung, möchte unseren Kampf entfachen“. In der TuS-Mannschaft gebe es eine klare Ordnung und klare Regeln – „auf der Spielfläche und auch außerhalb“.

Das Lob gibt der Lübbecker Trainer an Jó Gerrit Genz und das ganze Team zurück. „Wir haben eine Mannschaft von Sportlern, die nicht erst seit gestern Handball spielen. Das sind alles gute Jungs mit viel Erfahrung!“ Die wollten „Spaß haben und Einstellung zeigen“. Sehr viel Arbeit liege aber weiterhin vor allen. Und: „Nie zufrieden sein!“ Natürlich habe man vor 8 Tagen die Füchse Berlin beim 21:23 mächtig geärgert, „doch lieber hätte ich gewonnen“. Klartext Kurtagic. Denn die Chance, gar zu siegen sei greifbar gewesen. „Selbstkritisch bleiben ist wichtig. Und dass wir es beim nächsten Mal besser machen!“

Aggressive Abwehrarbeit sei das A und O. So baue man erstens Druck auf den Gegner auf und habe zweitens zumindest etwas weniger Druck beim eigenen Angriffsspiel. Noch Luft nach oben gebe es aber bei „1. und 2. Welle“. Doch diesbezüglich werde weiter trainiert und Arbeit investiert, auch beim Thema Schnelle Mitte. „Oft ist man auch einfach froh, dank starker Abwehr recht rasch einen Ballgewinn erzielt zu haben“, so Emir Kurtagic. Man stehe gewiss mit dieser Mannschaft noch am Anfang einer Entwicklung. Dazu gehöre auch, immer besser mit positiven wie negativen Ereignissen umgehen zu können.

Dass die DJK Rimpar Wölfe eine hohe Hürde darstellen – Favoritenrolle für den TuS hin oder her -, steht für den Nettelstedter Trainer ganz außer Frage. Die spielten ihrerseits „eine sehr gute aggressive Abwehr, meistens mit einer 6:0-Formation, die sich rasch offensiv ausrichten kann. Sie bewegen sich schnell und fleißig, zeigen Leidenschaft und bleiben auch in für sie kritischen Situationen oft extrem ruhig“.

Personell sieht es bei den Lübbeckern so aus, dass Dominik Ebner weiterhin ausfällt, während Jens Bechtloff womöglich am Samstag wieder zur Verfügung stünde, „aber nach drei Wochen Pause wir ihm kaum einen Gefallen täten, ihn gegen Rimpar bereits wieder einzusetzen“, so TuS-Trainer Emir Kurtagic.

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