Tim Remer und Niederlande starten mit 2 Siegen – DHB-Team mit Niederlage und Sieg

In der vergangenen Woche stand unser Linksaußen Tim Remer für die niederländische Nationalmannschaft auf der Platte. Die Bilanz unter dem neuen Bodscoach kann sich sehen lassen: 2 Siege in der WM-Qualifikation in 2 Spielen.

 

Am Mittwoch spielten Remer und Co. in Rotterdam gegen Griechenland. 29:20 gewannen die Niederländer. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es, vor allem dank des 12-Tore-Manns und ehemaligen Lübbeckers Bobby Schagen, sich auf 15:12 abzusetzen. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Oranje auf 17:12 und legte Damit den Grundstein für den 9-Tore-Sieg gegen Griechenland.

Vier Tage später trat das Team in Belgien an. Gegen die Nachbarn sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Keiner Mannschaft wollte es zunächst gelingen sich vorentscheidend abzusetzen. Die 14:12-Halbzeitführung egalisierte Belgien zügig nach Wiederanpfiff wieder. Beim 21:21 gelang Belgien jedoch der letzte Ausgleich, ehe sich Oranje auf 2-Tore absetzten konnte und damit letztlich auch den 26:25-Sieg sicherte.

Nicht ganz so erfolgreich lief es für das DHB-Team. Zwei Duelle gegen Vize-Europameister Spanien in Magdeburg und Berlin fanden anlässlich des 100-jährigen DHB-Jubiläums statt. Am Samstag musste die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop in eine 24:26-Niederlage einwilligen. Mit der Abwehrleistung war Prokopp bereits größten Teils einverstanden wenngleich er im Angriff noch deutliches Steigerungspotenzial vernahm. Nur einen Tag später standen sich beide Mannschaften erneut – dieses Mal in Berlin – gegenüber. Gerade in der ersten Hälfte waren die DHB-Verantwortlichen voll des Lobes. Die DHB-Auswahl überzeugte und sicherte sich am Ende einen 26:24-Erfolg über die Iberer. „Heute hatten wir eine deutlich aggressivere Abwehr mit mehr Überzeugung und haben öfter das spanische Spiel unterbrochen, was nicht einfach ist. Wir waren konsequenter und wachsamer, daneben kamen wir besser ins Tempospiel. Auch gegen die spanische 5:1-Deckung haben wir bessere Lösungen als gestern gefunden. Zwischenzeitlich kamen wir nochmal unter Druck – aber auch das wollten wir trainieren“, resümierte Prokop auf www.dhb.de.

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