Jahresendspurt in der Merkur Arena: “Festspiel“-Gegner Leipzig und Wetzlar

Weihnachten als freie Zeit? Für die Bundesliga-Handballer weniger. Das ist seit rund 20 Jahren schon so, nachdem EM und WM dauerhaft vom Sommer in den Winter verlegt worden sind. Den Fans gefällt’s, so bleiben an oder doch zumindest um die Feiertage herum sportliche Spannung und Live-Erlebnisse auf dem Terminplan stehen. In dieser Saison für den TuS N-Lübbecke mit zwei „Festspielen“ zuhause. Jetzt am Donnerstag, 23. Dezember, kommt der SC DHfK Leipzig in die Merkur Arena, am Montag, 27. Dezember, die HSG Wetzlar. Anwurf in beiden Fällen ist um 19.05 Uhr.

 

Den SC DHfK Leipzig ordnet TuS-Trainer Emir Kurtagic in eine sehr hohe Kategorie ein. „Es wird sich bei uns eine äußerst leistungsstarke Mannschaft vorstellen, die nach ihrer Niederlage am Sonntag zuhause gegen Minden besonders auf Wiedergutmachung aus sein wird“. Viel Qualität brächten die Sachsen mit. Seine Jungs seien umso mehr gefordert, so kurz vor der Winterpause nochmals letzte Reserven auf die Platte zu bringen. Gewiss sei der Auftritt Lübbeckes am Samstag in Mannheim enttäuschend gewesen, man müsse den Jungs das aber auch mal zugestehen. „Ich mache ihnen auch weiterhin keinen Vorwurf, obwohl es an Vielem gefehlt hat“.

„Wir haben das jetzt hinter uns gelassen!“ Im Übrigen sei das immer noch dieselbe Truppe, die im Verlauf dieser Saison auch schon oft genug ihr Können sehr gut abgerufen habe. Jetzt gelte es, „die Akkus nochmals aufzuladen“. Körperbetontes Handballspiel sei nochmals über zweimal 60 Minuten gefordert, „vor allem in der Deckung“, so Emir Kurtagic. Von den Langzeitverletzten abgesehen, stellt sich ja die Frage, ob Lutz Heiny und Havard Asheim wieder auflaufen können. Während sich Lutz Heiny für einen Einsatz zur Verfügung stellen könnte, habe der norwegische Torhüter immerhin schon wieder mittrainiert.

Mannschaftskapitän Peter Strosack hält es für recht hilfreich, die beiden Spiele ums Fest herum „in unserer Merkur Arena austragen zu dürfen“. Lange Busreisen wären an Weihnachten immer besonders mit Stress verbunden. Und: „Mit unseren Fans im Rücken macht es gleich doppelt Spaß“. Ergänzen möchte man, dass der TuS vier seiner bisher fünf Saisonsiege zuhause eingefahren hat. Bestimmt ein gutes Omen für den 23. und den 27. Dezember. Auswärts sei man nie in der Favoritenrolle gewesen, „doch neben dem Sieg in Minden, hatten wir unsere Möglichkeiten, auch aus noch weiteren Spielen in der Fremde Punkte einzufahren“.

Ein bisschen Weihnachten dürfen die TuS-Spieler mit ihren Familien aber doch feiern. So ist der 24. Dezember komplett frei, ehe es am 1. und am 2. Feiertag wieder in die Halle geht – dann zur Vorbereitung auf die letzte Partie des Kalenderjahres, am Montag, 27. Dezember, gegen die HSG Wetzlar. Danach haben die „Rothemden“ Winterferien, bis am Sonntag, 16. Januar 2022, das Trainingsprogramm von neuem starten wird.

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