Im Pokal gegen die „Recken“ bestehen!

„Doppelt genäht hielt besser“: Wo gemeinhin „nur“ immer ein TuS-Handballer seinen Trainer zur obligatorischen Pressekonferenz 48 Stunden vor dem nächsten Pflichtspiel begleitet, war diesmal gleich ein Doppelpack mit in den PK-Raum der TuS-Geschäftsstelle gekommen. Und das machte Sinn, denn die Nettelstedter Neuzugänge Joel Birlehm und Moritz Schade hatten aufgrund ihrer U-21-WM-Teilnahme vor kurzem in Algerien am Wiehen bisher noch nicht so sehr im Rampenlicht wie die Lübbecker Mannschaftskollegen gestanden.

 

Der TuS N-Lübbecke muss an diesem Wochenende in Hildesheim bestehen. Genauer: Beim Erstrunden-Turnier im DHB-Pokal kreuzen die Ziercke-Schützlinge ihre Klingen an diesem Samstag, 19. August, mit Ligakonkurrent und Ausrichter TSV Hannover-Burgdorf (Anwurf 20 Uhr, Volksbank-Arena), der man beim Spielothek-Cup vor wenigen Tagen noch aus dem Weg gegangen war. Siegt der TuS über die „Recken“, käme es am Sonntag, 15 Uhr, an selber Stelle zum Erstrunden-Endspiel gegen den Sieger aus der anderen Halbfinalpartie Hamburg Mets gegen Leichlinger TV.

Für TuS-Trainer Aaron Ziercke und seine Schützlinge war es in den ersten Tagen der laufenden Woche vor allem darum gegangen, „im Angriff intensiv zu üben, dabei auch auf Kleinigkeiten besonders zu achten, möglichst genau das Timing für die Pässe hinzubekommen“, kurzum „am Feinschliff zu arbeiten“. Sich auf den Gegner Hannover auch taktisch genau vorzubereiten, sei ein Hauptaugenmerk beim Training in der jetzt noch verbleibenden Zeit. Beim Spielothek-Cup habe man gut beobachten können, „dass bei der TSV gleich drei sehr starke Kreisläufer da vorn viel Rabatz machen können, um auch wiederum Freiräume für die starken Rückraumspieler zu schaffen“, ist Aaron Ziercke recht angetan und gibt die Favoritenrolle auch klar in die Niedersächsische Landeshauptstadt.

Auf „reichlich Vorfreude“ hatten die Neuen Torhüter Joel Birlehm und Kreisläufer Moritz Schade schon mehrfach in den vergangenen Tagen hingewiesen, in den Interviews beim Sponsorenabend am 10. August zum Beispiel. In diese Kerbe schlug das Duo erneut gern, lobte aber auch die „riesig gute Zusammenarbeit“ mit den neuen Teamkollegen. Vieles neu – „das beflügelt natürlich“, so Joel Birlehm, und auch Moritz Schade ist sich sicher, „dass wir uns rasch auch auf dem Spielfeld integrieren werden“.

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