“Die Expedition zum Mount Everest” beginnt

Als neues Gespann gehen die seit dem 3. November beim TuS N-Lübbecke als Interimstrainer angetretenen Zlatko Feric und Hans-Georg „Schorse“ Borgmann in das Heimspiel an diesem Samstag, 14. November, 19 Uhr, Merkur Arena, wenn unser TuS gegen den VfL Gummersbach (endlich) den ersten Saisonsieg einfahren möchte. Mit den von allen Seiten erhofften zwei Punkten für die Rot-Schwarzen hätte unsere Mannschaft sogar die Möglichkeit – je nachdem, wie der Bergische HC gegen die Füchse Berlin spielt – die rote Laterne als Tabellenschlusslicht abzugeben. Konkret: Es bräuchte für Nettelstedt einen Zwei-Tore-Sieg bei gleichzeitiger Zwei-Tore-Niederlage des BHC.

 

Nicht zuletzt auch aufgrund der Tabellensituation sei die Aufgabe, den TuS N-Lübbecke zu trainieren, „natürlich eine große Herausforderung“ für ihn, erklärte Zlatko Feric auf der obligatorischen Pressekonferenz 48 Stunden vor dem nächsten TuS-Spiel. Hans-Georg „Schorse“ Borgmann unterstrich, dass „auch unsere Spieler in einer besonderen Verantwortung stehen“. Jeder Einzelne könne zu einer positiven Veränderung seinen Beitrag leisten, allerdings gelänge dieses schwierige Unterfangen nur, wenn „alle an einem Strang ziehen“.

Zlatko Feric beschreibt die Herausforderung seines momentanen Trainerseins bildlich als „Expedition zum Mount Everest“: „Wir haben alle gemeinsam das Ziel, nach oben zu kommen und auf dem Weg dorthin möchte keiner scheitern“, so der 57-Jährige. Es liege an jedem Einzelnen, den Nagel mit dem Seil so fest in den Stein zu hauen, dass alle Expeditionsteilnehmer sich daran festhalten können. Und jeder Einzelne müsse das Vertrauen in jeden anderen haben, dass Nagel und Seil ihn halten. Genau dieses Vertrauen in sich selbst und in die Mitspieler müsse „jeder für sich entwickeln und auch bereit sein“ zu geben, fasste Zlatko Feric zusammen.

Nicht bestreiten wollen die beiden Interimstrainer, dass eine gewisse Verunsicherung innerhalb der Mannschaft vorhanden sei, daher seien die jüngst teilweise positiven Ergebnisse für die Nationalspieler umso wichtiger gewesen. Den Handball neu erfinden, sei in dieser kurzen Zeit nicht möglich, vielmehr gelte es, die Stärken eines Jeden so zu mobilisieren, dass diese zum Gesamterfolg beitragen. Eingeschlossen haben Feric und Borgmann in ihre Ansprache auch die Fans, das Team hinter dem Team, gar die ganze Stadt und Umgebung , denn ab jetzt gelte es nur zu schauen, was jeder einzelne verbessern könne, damit – bildlich gesprochen – das „Basislager“ im ersten Schritt erreicht werden könne.

Mit dem VfL Gummersbach stellt sich nun eine „junge, dynamische und perspektivstarke Mannschaft“ in der Merkur Arena vor, die in den vergangenen Wochen häufig Verletzungssorgen zu beklagen hatte. Dennoch habe die Mannschaft Emir Kurtagics gerade im Mittwochspiel in Berlin (24:26 verloren) große Moral bewiesen, als sie trotz aussichtsloser Situation dank großen Kampfs sich nicht aufgegeben und so die Füchse Berlin noch einmal in Bedrängnis gebrachte habe, berichtet Zlatko Feric über den kommenden Gegner. Besonders wies unser Interimsgespann auf die variable Deckung der Oberbergischen hin, die es zu knacken gelte. Klar sei, dass es ein schweres Spiel werde, sind sich Feric und Borgmann erneut einig, deshalb wolle man sich auch in erster Linie auf sich selbst konzentrieren und „die eigenen Hausaufgaben erledigen“.

Also, liebe Unterstützer der Rot-Schwarzen, schauen wir gemeinsam nach vorn und geben unserer Mannschaft das Vertrauen, dass sie mit uns gemeinsam den ersten Saisonsieg landen kann. Denn jetzt ist die Zeit reif für zwei Pluspunkte, und wir alle helfen gern, um mit unserer Mannschaft den ersten wichtigen Schritt auf der „Expedition zum Mount Everest“ erfolgreich zu bewältigen.

Alle, die noch an der Expedition teilnehmen möchten, kommen hier direkt zu Ihrem Ticket!