31:25 – Viel Arbeit für den TuS bis zum glücklichen Ende beim WHV

Der TuS N-Lübbecke gewinnt sein Spiel am Samstag beim Tabellenschlusslicht Wilhelmshavener HV mit 31:25 (16:12). Damit blieb der TuS an diesem Abend der SG BBM Bietigheim auf den Fersen, die am Sonntagnachmittag bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim anzutreten hatte. Erst zum Ende der ersten Halbzeit gelang es dem TuS in Wilhelmshaven, sich abzusetzen. Die beim 7:6 herausgeworfene Führung behielten die Ziercke-Schützlinge zwar bis zum Ende der Partie, in der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber jedoch noch einmal gefährlich heran.

 

Zunächst ganz auf Augenhöhe präsentierten sich der Wilhelmshavener HV und der TuS N-Lübbecke in der Nordfrost-Arena. Dass der WHV in dieser Saison noch keine Punkte eingefahren hatte, war lange Zeit des Spiels keineswegs anzumerken. Der WHV ging zunächst in Führung, Lukasz Gierak und Nils Torbrügge besorgten für den TuS N-Lübbecke den Ausgleich. Erneut Lukasz Gierak gelang an diesem Abend die erste TuS-Führung beim 3:2 (6. Minute). Über 4:4 (8.) und 6:6 (18.) ging es gleichauf weiter. Keine der beiden Mannschaften gelang es, sich abzusetzen. Erst beim 8:6 (19.) dank des am Samstag sehr starken und vor allem treffsicheren Nils Torbrügge (er steuerte 5 Tore zum Sieg bei) gingen die Nettelstedter erstmals mit zwei Toren in Führung. Nachdem Piotr Grabarczyk die zweite Zweiminutenstrafe kassiert hatte, deckte Ante Kaleb mit Nils Torbrügge im Innenblock in der auch heute wieder meist gut stehenden 6:0-Deckung. Die bis hierher herausgeworfene Führung gab der TuS bis zur Halbzeitsirene nicht mehr her. Zwar nahm Trainer Aaron Ziercke in der 25. Minute die erste Auszeit und brachte anschließend Jó Gerrit Genz für Pontus Zetterman, der aber direkt noch einmal für einen Siebenmeter das Paket der Nordfrost-Arena betrat und diesen auch sicher zum 13:10 (25.) verwandelte. Auch das ließ die so zahlreich mitgereisten TuS-Anhänger jubeln! Zum zwischenzeitlichen 14:10 (27.) und 15:10 (29.) erhöhte noch einmal Lukasz Gierak. Zweimal noch René Drechsler, davon der zweite Treffer mit dem Halbzeitsignal, und einmal Jó Gerrit Genz brachten den 16:12-Halbzeitstand.

Den zweiten Durchgang begann der TuS N-Lübbecke mit der gleichen Anfangssieben, nur für Piotr Grabarczyk kam Kenji Hövels in den Angriff. Geburtstagskind Ramon Tauabo und Tim Remer bildeten die Flügelzange und im Rückraum agierten neben Hövels Lukasz Gierak und Pontus Zetterman. Der WHV startete besser, verkürzte direkt mit einem Doppelschlag durch Schwolow und Barkow auf 16:14 (33.). Dank dem heute erneut gut haltenden Peter Tatai gab es aber zunächst keine größere Gefahr für die TuS-Führung. Zudem markierte Lukasz Gierak in den folgenden Minuten zwei seiner insgesamt 10 Treffer bis zum 19:15 (36.). Erneut war es jedoch WHV-Spieler René Drechsler, der für Wilhelmshavener Tore sorgte und den Vier-Tore-Vorsprung des TuS N-Lübbecke zum Schmelzen brachte, was Nettelstedts Trainer Aaron Ziercke in der 42. Minute beim 21:20 zu seiner zweiten Auszeit zwang. Der Trainer brachte Ante Kaleb für Pontus Zetterman im Rückraum. Sich erneut abzusetzen, das gelang dem TuS nicht so recht. Zwar schafften Kenji Hövels und zwei Mal Tim Remer Nettelstedter Tore bis zum 24:22 (46.), doch Wilhelmshaven ließ sich nicht abschütteln, kämpfte aufopferungsvoll und traf ebenso immer mal wieder ins Tor, das inzwischen Nikola Blazicko für Peter Tatai hütete. Ab der 51. Minute bog der TuS dann aber dennoch jedoch dank drei Treffern in Folge von Kenji Hövels, Tim Remer und Nils Torbrügge zum 29:25 (53.) auf die Siegerstraße ein. Und auch Nikola Blazicko trug seinen Teil bei, er ließ die WHV-Angreifer der Reihe nach verzweifeln. Das Spiel war dann für den TuS N-Lübbecke entschieden. Am Ende sechs Tore vor! Aber mit viel Arbeit verbunden. Jetzt sind es 8:0 Punkte aus den letzten vier Spielen für den TuS. Und 12:2 Zähler insgesamt! Die Ziercke-Schützlinge scheinen sich in der Spitzengruppe festzusetzen.

 

Stimme zum Spiel:

Aaron Ziercke (TuS N-Lübbecke): Wir haben im Vorfeld die Stärke des Wilhelmshavener HV im Training angesprochen und das hat sich heute im Spielverlauf auch bewahrheitet. Wir mussten richtig kämpfen und fighten, haben letztendlich die Aufgaben, die uns der WHV gestellt hat gut gelöst. Zum Ende der ersten Halbzeit haben wir uns dann einen kleinen Vorsprung herausgeworfen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir dann leider zu viele Chancen ausgelassen. Insgesamt bin ich aber zufrieden, wir haben ein gutes Spiel gezeigt.“

 

Statistik:

Wilhelmshavener HV: Bocksch, Weiner; Maas, Kalafut (1), Smits, Groß, Vorontsov (3/2), Köhler, Barkow (4), Mertens (4), Schweigart, Kozul, Schwolow (2), Drechsler (11).

TuS N-Lübbecke: Blazicko, Tatai, Genz (1), Kaleb (2), Bechtloff, Grabarczyk, Gierak (10), Tauabo (2), Gruszka (1), Torbrügge (4), Zetterman (5/2), Hövels (3), Remer (3).

Zeitstrafen: Schwolow (14. +24.) – Grabarczyk (6. + 15.), Gierak (53.), Torbrügge (58.)

Siebenmeter: 2/2 – 2/2

Schiedsrichter: Hartmann / Schneider

Zuschauer: 1.185

 

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