TuS vor Auswärtsaufgabe in Leipzig: Fehler minimieren – Coolness zeigen

Der optimalen Vorbereitung auf die noch ausstehenden 12 Partien dieser Saison in der LIQUI MOLY HBL sehr nahe zu kommen, darum ging es beim TuS N-Lübbecke in der Spielpause seit dem 10. März. Damit ist TuS-Trainer Emir Kurtagic absolut zufrieden, die Mannschaft habe sich im Training bestens eigenbracht. Inzwischen wachse längst wieder die Vorfreude, in den Wettbewerb zurückkehren zu dürfen. Jüngste sportliche Resultate seien aufgearbeitet und damit auch zur Seite geschoben worden, so der Coach. Wie bei allen „weiten“ Auswärtsspielen, haben sich die TuS-Verantwortlichen auch dieses Mal dazu entschieden, bereits am Vortag anzureisen.

 

Zum Thema wurde bei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag auch die Personalie Tom Wolf. Der Sommer-Neuzugang aus Konstanz, bis jetzt ohne Einsatz in der laufenden Saison, scharrt wieder mit den Hufen. Das stimmt die TuS-Anhänger froh. Zu hohe Erwartungen solle man in den Mittelmann aber (noch) nicht setzen, so Emir Kurtagic. Mit mehr als einem Kurzeinsatz sei kaum zu rechnen, eher behutsame Gewöhnung das Gebot der Stunde. Zurück im Training sei inzwischen auch wieder Florian Baumgärtner.

Das perfekte Match gelinge niemandem, aber „Fehler minimieren“ sei unumgänglich für das Lübbecker Team, auch und besonders am Sonntagnachmittag in Leipzig. Das gelte zuvorderst bei den Angriffsaktionen. Oft provoziere die gegnerische Deckung auch falsche Entscheidungen. „Nicht hektisch werden“, auch dies nähmen sich die Jungs besonders vor. Einer anspruchsvollen Atmosphäre, mit der die Gastmannschaft möglichst cool umgehen müsse, komme nun auch wieder größere Bedeutung zu, je „mehr Zuschauer wieder zugelassen sind“, so Emir Kurtagic weiter.

Fair, aber aggressiv sein, den Ball rasch fliegen lassen, in kritischen Situationen ruhig bleiben – alles dies möchte das TuS-Team möglichst gut leisten. „Das Gefühl für Sicherheit“ erarbeite man sich im Training, da zeigten sich die Jungs von ihrer besten Seite. Auf der Platte „gar nicht erst zu viel Stress zulassen“ und den Fokus darauflegen, „konzentriert zu spielen“, darum gehe es. Was das Team leisten könne, habe es in der Hinrunde oft genug gezeigt. Auch dieses Wissen solle am Sonntag für die nötige Abgeklärtheit sorgen.

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