TuS startet am Freitag um 19.30 Uhr ins Liga-Jahr 2020: TV Emsdetten läuft in die Merkur Arena ein

Der bei Beginn einer Saison und gewiss auch zum Start in den zweiten Teil einer Spielzeit oft gebrauchte Ausspruch „Wir sind froh, dass es wieder losgeht“ fiel bei der Pressekonferenz am Mittwochmittag in der Geschäftsstelle des TuS N-Lübbecke zwar nicht, aber aus den gemachten Aussagen von Trainer Emir Kurtagic und seinem Spieler und EM-Teilnehmer Roman Becvar hörte man heraus, dass beide längst wieder im Liga-Modus sind und sich auf die zahlreichen neuen Herausforderungen freuen. Abgesehen vom Zeitraum 9. bis 24. April (mit Olympia-Qualifikationsspielen der DHB-Auswahl) geht es in der 2. Liga ab sofort an jedem Wochenende bis zum Samstag, 23. Mai, auf die Platte.

 

Die Premiere 2020 steht für den TuS N-Lübbecke bereits an diesem Freitag, 31. Januar, an, wenn um 19.30 Uhr die Partie gegen den TV Emsdetten in der Merkur Arena angepfiffen wird. Da es angeschlagene Spieler gab, zudem Roman Becvar für Tschechien bei der Europameisterschaft im Einsatz war und Johannes Jepsen bei seiner Bundeswehr-Grundausbildung gefordert, sei die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil „relativ zufriedenstellend gelaufen“, so TuS-Trainer Emir Kurtagic. Zufriedenstellend, aber nicht gut? Der Coach ordnete die Dinge ein: „Alles ganz normal in dieser Saisonphase“. Zudem sei das bei den Gegnern in der Liga kaum anders.

Die TuS-Mannschaft unbedingt noch weiterzuentwickeln, weil vieles, aber nicht alles im ersten Saisonteil geklappt habe, stand daher im Fokus der Arbeit von Spielern und dem Trainer. „Wir hoffen auf einen guten Start am Freitagabend, das kann sehr wichtig sein für die folgenden Wochen“, weiß Emir Kurtagic. „Unser Anspruch ist es, diese Partie zu gewinnen“, geht der TuS-Coach von der Favoritenrolle seiner Mannschaft aus. Zudem sei auch das Hinspiel (am 1. September, es war der 2. Spieltag und Nettelstedt siegte in Emsdetten mit 26:19) erfreulich verlaufen. Aber: „Unser Gegner kämpft längst ums Überleben in der 2. Liga und hat nichts zu verlieren in fremder Halle.“ Daher müsse der TuS sicherlich kämpfen und 60 Minuten lang auf der Hut sein.

Roman Becvar freut sich ebenfalls, dass es in der Liga ab sofort wieder um Tore und Punkte geht. Was die gerade abgelaufene Europameisterschaft betreffe, sei er zwar reichlich gefordert gewesen, „doch ich fühle auch jetzt weiterhin sehr fit“. Und man sei als Spieler ja auch immer besonders froh, „dass man ohne Verletzung zu seinem Verein zurückkehren konnte“. Bei allem Respekt vorm Gegner, „glauben wir an uns und wollen beide Punkte hierbehalten“. Man wisse, was der TuS leisten könne, wenn man klar fokussiert seine Ziele verfolge. Dabei trifft der Tscheche im Lübbecker Team mit Daniel Kubes auf den Emsdettener Coach, der während der EM noch sein Nationaltrainer gewesen ist. „Dann sehe ich ja Dich ja schon wieder…“, habe Kubes noch während des Turniers ihm gegenüber mit Blick auf den Liga-Spielplan gestöhnt, aber dies „natürlich ganz im Spaß“!

Von der Europameisterschaft nehme er noch mit, so Roman Becvar, dass es „eine Riesenerfahrung gewesen ist und auf hohem Level in den Partien agiert“ worden sei. Fast locker, „vor allem aber wie aus dem Lehrbuch“ habe Spanien den Titel errungen.

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