TuS sichert sich Turniersieg beim 94er-Cup

Mit dem Siegtreffer in der Schlusssekunde sicherte Jó Gerrit Genz seinem TuS N-Lübbecke den Turniersieg beim 94er-Cup. Im Finale schlugen die Nettelstedter am frühen Sonntagabend LIQUIMOLY Bundesligist Die Eulen Ludwigshafen mit 25:24 (15:11).

 

Gleich zu Beginn legte der TuS prima los und ging mit 6:1 in Führung. Kein Wunder also, dass Gästetrainer Ben Maschke bereits in der 5. Minute die erste grüne Karte zog. Mit zunehmender Spielzeit, fanden die Rheinland-Pfälzer besser in die Partie und verkürzten bis auf 10:8. Ein Doppelschlag des TuS zum 12:8 hielt Ludwigshafen zunächst wieder auf Abstand. Dass Nettelstedt das hohe Tempo aus der Anfangsphase nicht über die volle Distanz gehen können würde, war klar. Nach einem erneuten Verkürzen der Eulen auf 12:10, stellte der TuS bis zur Pause eine komfortable 15:11-Führung her.

Auch im zweiten Durchgang verteidigte der TuS N-Lübbecke die Führung klasse. Auch als Die Eulen beim 18:17 den Anschlusstreffer erzielte, behielt die Kurtagic-Sieben kühlen Kopf in der äußerst von der Sonne aufgeheizten Halle. Beim 20:17 sah das Ergebnis aus TuS-Sicht wieder freundlicher aus. Wer jetzt dachte, das Spiel sei gelaufen, der irrte, denn durch zwei Strafwürfe gelang den Eulen beim 23:22 der erneute Anschluss und in der 60. Minute beim 24:24 erstmals der Ausgleich. Sieben Sekunden waren nach dem ersten Ausgleich noch auf der Uhr… nach einer 2:2-Situation fand Rückraumspieler Jó Gerrit Genz die Lücke und versenkte den Ball mit einem sehenswerten Schlagwurf mit der Schlusssirene zum Turniersieg im Eulen-Tor!

 

Stimme zum Spiel:

Emir Kurtagic:“Den Sieg haben wir uns verdient! Das ist die Belohnung für die harte Arbeit der vergangenen Woche. Wir sind überragend mit einem 8:2-Lauf gestartet. Dass wir dieses Tempo nicht die ganze Zeit gehen konnten, war absehbar. Ich habe heute deutliche Fortschritte im Spiel meiner Mannschaft gesehen und wir haben sehr viele Sachen im Angriff und in der Abwehr gut gemacht. Gerade am Angriff haben wir in den vergangen Tagen auch intensiv gearbeitet und es hat sich ausgezahlt, denn wir haben gute Wurfpositionen kreiert. Wichtig ist auch, dass alle Spieler gesund geblieben sind. Jetzt haben wir 4 Stunden auf der Rückfahrt Zeit, um uns über den Sieg zu freuen und nach der Regeneration am Montag warten dann in der nächsten Woche mit dem TBV Lemgo Lippe und der TSV Hannover-Burgdorf zwei weitere Herausforderungen auf uns.”

Statistik

TuS N-Lübbecke: Tatai, Jepsen; Becvar (3), Genz (2), Walczak, Bechtloff (6), Ebner (1), Gierak (1), Bagaric (1), Strosack (2), Mundus, Spohn (6/4), Schade, Orlowski (3/1), Speckmann.

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