TuS holt sich Selbstvertrauen: 34:25 im letzten Test gegen Hamm

Mit einer soliden Leistung gegen den ASV Hamm-Westfalen beendet der TuS N-Lübbecke die Testspielreihe vor dem Bundesligastart in 2018. 34:25 (17:13) hieß es nach 60 Minuten in der Sporthalle im Schulzentrum Werl-Aspe gegen den Zweitligist. Der TuS N-Lübbecke rief in allen mannschaftsteieln eine solide Leistung ab und tankte Selbstvertrauen vor dem wichtigen Spiel zum Bundesligastart in 2018 gegen den TVB Stuttgart, Sonntag, 11. Februar, 12.30 Uhr, in der Merkur Arena.

 

Lukasz Gierak eröffnete nach dem TuS-Anwurf das Torewerfen und Björn Zintel egalisierte zum 1:1 (2.). Beim 1:2 durch Hamms Jan Brosch ging der ASV zum einzigen Mal in Führung. Den letzten Ausgleich der Partie gelang Vyron Papadopolus beim 3:3 (6.). Fortan setzte sich die Mannschaft von Aaron Ziercke auf 8:4 (12.) vorentscheidend ab. In der Abwehr zeigte der TuS ein solides Zusammenspiel. Trainer Aaron Ziercke probierte Wechsel mit Piotr Grabarczyk für Dener Jaanimaa, Kenji Hövels deckte dann auf Halblinks, oder aber auch der bekannte Wechsel mit Grabarczyk / Hövels. Beides funktionierte. Nach 20 Minuten und zuvor 2 TuS-Treffern in Folge durch Lukasz Gierak und Jens Bechtloff nahm Hamms Trainer Kay Rothenpieler die erste Auszeit. Auch unser Trainer reagierte kurz darauf beim Zwischenstand von 13:10 mit der grünen Karte. Marko Bagaric kam jetzt in die Partie und absolvierte nach seiner Wadenverletzung seine ersten Spielminuten in der Vorbereitung. Lukasz Gierak führte auf der Mitte Regie und im linken Rückraum sammelte Jó Gerrit Genz weitere Spielpraxis. Hamm agierte die letzten Minuten vor der Halbzeit mit dem 7. Feldspieler, was den Nettelstedtern zu einfachen Toren verhalf. Nach einem Ballgewinn Marko Bagarics in der Abwehr schickte dieser Jens Bechtloff auf die Reise, der den Ball im leeren ASV Tor zum 15:10 (26.) unterbrachte. Bis Zur Halbzeit verkürzte Hamm-Westfalen noch durch Treffer von Papadopolus, Krieg und Schwabe auf 17:13. Für den TuS trafen noch einmal Jens Bechtloff und Lukasz Gierak.

In der zweiten Halbzeit hütete Joel Birlehm für Peter Tatai das Tor, der im ersten Durchgang eine gute Leistung abrief. Für Jens Bechtloff kam Tim Remer und auf Rechtsaußen spielte René Gruszka für Luka Rakovic. Marko Bagaric und Jó Gerrit Genz erhöhten den TuS-Vorsprung sogleich auf 19:13 (34.). Die 5 bis 6 Tore-Führung behielt die Nettelstedter Mannschaft nunmehr bei. Über 20:14 (36.) durch Moritz Schade, 21:15 von Jó Gerrit Genz und 22:17 von Tim Remer spielte der TuS N-Lübbecke abgeklärter als der ASV. Als Joel Birlehm – als gebürtiger Bad Salzufler – erst den Siebenmeter und anschließend noch den Nachwurf von Björn Zintel parierte, war auch die Halle lautstark zu hören. Nur 3 Minuten später versuchte unser Keeper mit der 35 diese Kunststück zu wiederholen, Teil eins mit der Siebenmeterparade klappe, leider landete der Nachwurf zum 24:19 für Hamm in den Maschen. In der 46. Minute, beim Stand von 24:20 nahm Aaron Ziercke noch einmal eine Auszeit und direkt im Anschluss erhöhten Jó Gerrit Genz und Lukasz Gierak zur 26:20-Führung (50.). Erneut mit einem TuS-Doppelschlag von Kenji Hövels und René Gruszka zum 28:22 (51.) schraubten die Nettelstedter das Ergebnis weiter in die Höhe. Bei Hamm ließen nun die Kräfte etwas nach und Tim Remer und René Gruszka mit je einem Tempogegenstoß sowie Lukasz Gierak und noch einmal René ließen das Ergebnis mit einer zwischenzeitlichen 9-Tore Führung beim 24:33 (59.) deutlich werden. Das schönste Tor zum Abschluss des Spiels erzielte Tim Remer per Kempa-Trick zum 34:25-Endstand.

 

Stimme zum Spiel

Aaron Ziercke: „Das war noch einmal ein ordentlicher Test vor dem Bundesligastart nächste Woche Sonntag. Es hat sich keiner verletzt und alle haben noch einmal Spielanteile bekommen. Mit der Angriffsleistung bin ich zufrieden und auch die Abwehr war weitestgehend in Ordnung. Dass der letzte Biss wie im Pflichtspiel noch gefehlt hat, war auch klar. Nichtsdestotrotz bin ich vom Grundprinzip her zufrieden. Jetzt haben wir noch eine Woche um am “Finetuning” zu arbeiten und sind dann auch für den Start gegen Stuttgart bereit. Marko Bagaric braucht noch etwas Zeit, im fehlt nach der langen Pause noch die letzte Spritzigkeit, wie er sie vor der Verletzung gehabt hat. In der Woche müssen wir sehen, wie gut die Fortschritte sind und in wie fern er uns am Sonntag helfen kann.“

 

Statistik

TuS N-Lübbecke: Tatai (6/1 P.); Birlehm (6/2 P.); Genz (4), Kaleb, Bechtloff (8/3), Grabarczyk, Gierak (5), Bagaric (1), Gruszka (4), Rakovic (1), Torbrügge, Jaanimaa (1), Schade (2), Zetterman, Hövels (3), Remer (5/1).

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