Nettelstedt-Lübbecke Mittwoch in Ferndorf:„Viel Leidenschaft mitbringen“

Die Balance zwischen manchmal schier endlosem Selbstbewusstsein und andererseits nüchternem Realitätssinn zu finden, ist nicht immer einfach bei der Vorbereitung einer Mannschaft auf die nächste sportliche Aufgabe. Der TuS N-Lübbecke ist anfangs dieser Woche genau in dieser Situation: Dem hervorragenden 33:21-Erfolg vom Freitagabend über die Rimpar Wölfe steht die Aufgabe am Mittwochabend, 19.30 Uhr, gegenüber, wo man auswärts auf ein Team, den TuS Ferndorf, trifft, das in der vergangenen Saison alle vier Punkte gegen Nettelstedt-Lübbecke eingesackt hat. Lübbeckes Trainer Emir Kurtagic folgerte am Montagmittag daraus: „Wir wollen wieder eine so gute Abwehr stellen wie am Freitag und darüber hinaus auch wieder Ruhe im Spiel ausstrahlen. Wir reisen zuversichtlich nach Ferndorf. Auf die leichte Schulter nehmen werden meine Jungs diesen Gegner nicht, dafür sind sie schon zu lange dabei.“

 

Maximale Konzentration sei am Mittwochabend erforderlich „und viel Leidenschaft mitzubringen“. Denn der TuS Ferndorf müsse als „heißes Pflaster“ angesehen werden, auch wenn der Faktor Zuschauer ja diesmal ausfalle. Zudem seien Teams, die sich im Abstiegskampf befinden, immer besonders gefährlich. „Ferndorf wird seine Chance suchen, sie können ohne Druck aufspielen“. Vom derzeit bescheidenen Tabellenplatz dieses Gegners dürfe sich der TuS N-Lübbecke ohnehin „nicht blenden lassen“. 60 Minuten harte Arbeit erwarte man am Mittwochabend auf jeden Fall.

Personell kann der Lübbecker Coach, so der Stand am Montagmittag, aus dem Vollen schöpfen. Man wartete noch auf die Rückkehr von Marek Nissen, der bei der Junioren-Nationalmannschaft gewesen ist. Videostudium und Training waren am frühen Abend angesetzt. Bei den noch ausstehenden Übungseinheiten vor der Partie in Ferndorf, arbeite man selbstverständlich immer noch an Verbesserungen trotz des weitgehend fehlerlosen Auftritts am Freitag beim Kantersieg über Rimpar. Emir Kurtagic: „Das noch bessere Zusammenwirken zwischen Abwehrspielern und Torwarten“ gehöre dazu. Das seien aber eher Kleinigkeiten, das große Ganze behalte man im Auge und da passe grad alles recht gut zusammen.

Benas Petreikis sagte ebenfalls, die Partie am Freitag sei richtig gut gelaufen. Gute Vorbereitung täte stets ihr Übriges. „Bock auf Handball haben wir alle“, so fasste das Rückraum-Ass zusammen. Und doch stehe schon wieder eine weitere Begegnung an, die besonders herausfordere. Wichtig sei immer eine engagierte, sattelfeste Abwehr, die Erleichterung im Spiel nach vorne bringe, allein schon dank der dann meist größeren Anzahl an Tempogegenstößen. Auch körperlich seien er und seine Kollegen gut auf der Höhe, freut sich Benas sehr auf die nächste Aufgabe am Mittwochabend

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