Klare Sache für den TuS: Souveräner 37:27-Sieg in Aue

Am späten Samstagnachmittag gewann der TuS N-Lübbecke sein Auswärtsspiel beim EHV Aue klar mit 37:27 (17:13). In der Erzgebirgshalle gingen die Ziercke-Schützlinge gleich zu Beginn erst einmal klar in Front. Nach einem kleinen Bruch im Spiel während der ersten 30 Minuten, was Aue wieder herankommen ließ, spielten sich die Nettelstedter aber gut aus der Umklammerung heraus und gingen mit einer 17:13-Führung in die Pause. Der Grundstein für den zweiten Auswärtssieg war damit und auch mit dem guten Beginn in der zweiten Halbzeit dann gelegt. 8:2 Punkte sind eine beruhigende Bilanz für den Saisonanfang.

 

Der TuS N-Lübbecke begann in der Erzgebirgshalle mit Nikola Blazicko im Tor sowie Pontus Zetterman, Lukasz Gierak und Kenji Hövels im Rückraum. Am Kreis stand wie gewohnt Nils Torbrügge und auf Rechtsaußen begann René Gruszka, links Tim Remer. Spielte der TuS in der Abwehr, fand wieder einmal der Wechsel zwischen Kenji Hövels und Piotr Grabarczyk für den einen Teil des Innenblocks statt.

Die Schützlinge Aaron Zierckes begannen sehr gut und Pontus Zetterman per Siebenmeter und Lukasz Gierak sorgten für die 2:0-TuS-Führung (3. Minute). Der TuS N–Lübbecke spielte konzentriert weiter und erhöhte den Vorsprung bis auf 6:2 (8.). Leider währte die Freude der mitgereisten TuS-Anhänger nur kurz, denn Aue kämpfte sich ins Spiel zurück und glich dank eines 5:1-Laufes durch einen verwandelten Siebenmeter zum 7:7 (14.) aus. Es entwickelte sich ein heiß umkämpftes Spiel, den Nettelstedter Spielern gelang es zwar zunächst eine zumindest Ein-Tore-Führung zu behaupten, doch die Auer fanden auch immer wieder Lücken in der TuS-Abwehr (Piotr Grabarczyk kassierte in dieser Phase gleich zwei Zeitstrafen), um den Ball im Tor von Nikola Blazicko unterzubringen. Beim 12:11 (22.) durch einen weiteren verwandelten Siebenmeter Marc Pechsteins gelang es dem Erzgebirge-Team gar in Führung zu gehen. Aber auch diese währte nur kurz, denn auch Pontus Zetterman verwandelte seinen Strafwurf zum 12:12 (23.) sicher. Bis zum Pausentee gaben die Ziercke-Schützlinge jetzt noch einmal Vollgas und sorgten mit drei Toren in Folge für die 17:13-Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang, der mit je einem getroffenen Siebenmeter für beide Seiten begann, erwischte die Lübbecker Mannschaft erneut den besseren Start und baute die Führung bis zum 23:15 (38.) aus. Wie schon in den ersten 30 Minuten, ließen die Ziercke-Schützlinge Aue wieder aufkommen. Durch vier Auer Tore in vier Minuten kam’s zum 23:19 (42.) aus Nettelstedter Sicht. Die Lübbecker überstanden das kleine Tief aber schadlos, hatten ihrerseits einige Antworten parat. Lukasz Gierak, Pontus Zetterman und zwei Mal Jens Bechtloff sorgten mit ihren Treffern dafür, dass es bald schon 27:20 stand (45.). Aues Trainer Maik Handschke versuchte in eigener Unterzahl mit dem 7. Feldspieler zu agieren, doch auch das half nicht viel. Der TuS hatte längst das Heft klar in der Hand. Beim 31:21 (51.) durch Nils Torbrügge gelang sogar die Zehn-Tore-Differenz, die bis zur Schlusssirene Bestand behielt. Am Ende gewann der TuS N-Lübbecke völlig verdient mit 37:27 am Erzgebirge.

Fazit: Der TuS N-Lübbecke hat im dritten Auswärtsspiel der noch jungen Zweitliga-Saison eine ansprechende Leistung gezeigt. Die Schwächephasen wurden gering gehalten und auch Druckphasen des Gegners wurden gut überstanden. Am kommenden Samstag, 19 Uhr, gilt es diese sehr ordentliche Leistung zu bestätigen, wenn sich der starke VfL Bad Schwartau in der Lübbecker MerkurArena vorstellt.

 

Stimme zum Spiel:

Aaron Ziercke (TuS N-Lübbecke): „Die Aufgabe Aue ist schon eine schwierige. Das haben wir unter der Woche im Training auch immer wieder thematisiert. Wir sind konzentriert in die Partie hineingekommen, haben bis zum 6:2 gut vorgelegt, die Abwehr stand gut und trug ihren Beitrag dazu bei. Im Spielverlauf ist Aue gekommen und wir haben zwei Zeitstrafen kassiert. Es war gut, dass wir in dieser Phase die Ruhe bewahrt haben und mit 4 Toren Vorsprung in die Halbzeitpause gegangen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel souverän heruntergespielt. Nikola Blazicko im Tor hat gut gehalten, die Abwehr mit Nils Torbrügge und Piotr Grabarczyk funktionierte gut und vorne hat Pontus Zetterman ein ums andere Mal getroffen. Zu diesem Sieg hat jeder der Mannschaft seinen Teil dazu beigetragen. Ich glaube einen 10-Tore Sieg in Aue gelingt nicht vielen Mannschaften. Von uns war das heute eine sehr vernünftige Leistung.“

 

Statistik:

EHV Aue: Wetzel, Töpfer; Schäfer, Meinhardt (2), Roch (3), Bornhorn, Sigtryggsson (4), Faith, Gunnarsson, Remke (6), Runarsson (1), Paraschiv, Pechstein (7/5), Jungemann (4).

TuS N-Lübbecke: Blazicko, Tatai; Genz (4), Kaleb (2), Bechtloff (4), Grabarczyk, Gierak (3), Tauabo (4), Gruszka, Torbrügge (4), Zetterman (12/5), Hövels (1), Remer (3).

Zeitstrafen: 1 – 4 Gunnarsson (44.), – Gruszka (14.), Grabarczyk (19. + 22.), Remer (59.)

Siebenmeter: 5/5 – 5/6 Remer scheitert an Töpfer (55.)

Schiedsrichter: Koppl/Regner

Zuschauer: 975

 

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