Gute Stimmung nach drei Siegen in Folge: TuS-Heimspiel am Samstag um 19 Uhr gegen Bayer Dormagen

Nach drei Siegen in Folge kann das Selbstvertrauen beim TuS N-Lübbecke kaum größer sein. „Ich sehe nicht allzu viel, was dagegen spräche, dass wir auch am Samstag gegen Bayer Dormagen bestehen können. Wir trainieren gut, wir wissen, was wir können und gehen mit Freude in diese Partie“, so TuS-Trainer Emir Kurtagic. Nur eine Angelegenheit ist (noch) nicht erledigt: die Hinspielniederlage in Dormagen am 21. September 2019. Beim 24:31 waren die Lübbecker klar unterlegen, dies soll wieder wettgemacht werden jetzt am Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, in der Merkur Arena.

 

Und so ist die Erinnerung daran ein deutlicher Hinweis darauf, die Partie am Samstag bei vollkommender Konzentration angehen zu müssen. Nicht selten sagen Trainer und Verantwortliche diverser Vereine ja dann oft, das Rückrundenspiel sei mit der von vor einem halben Jahr überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Emir Kurtagic betont diesmal jedoch, dass man sich jener Partie aus dem September nochmal besinnt habe. „Wir haben es genauer untersucht und analysiert, was da zum Misserfolg geführt hat.“ 18 Fehlwürfe und 12 technische Fehler sollten dem TuS nach menschlichem Ermessen dieses Mal jedoch eher nicht wieder passieren.

„Stabile Abwehr stellen, dazu diszipliniert im Angriff agieren und auch kämpferisch ordentlich dagegenhalten“, so möchten der Trainer und seine Spieler „das Hinspiel korrigieren“. Er möchte „nicht von Revanche sprechen“, aber das Resultat vom September halt doch beim Team „für zusätzliche Motivation sorgen können“. Die Männer auf der Platte „erwarten auch von sich einen Sieg“, sie könnten nach den jüngsten Erfolgen gleichzeitig ohne allzu mächtigen Druck auflaufen. Gleichwohl sei ein doppelter Punktgewinn „unser Anspruch, zumal in der heimischen Merkur Arena“, fasste der Nettelstedter Trainer am Donnerstagmittag zusammen.

TuS-Rückraumspieler Marian Orlowski stellte – wie zuvor schon sein Trainer – heraus, die Lübbecker Mannschaft habe sich immens weiterentwickelt. „Aktuell funktioniert bei uns vieles, an Kleinigkeiten weiterhin zu arbeiten, das gehört halt immer noch dazu“. Sicherheit in der Deckung führe stets auch zu mehr Lockerheit im Angriffsspiel. Die Zuschauer habe man beim Sieg über Coburg sehr gut mitgenommen, „und sie haben ihrerseits uns gepuscht“, hofft die Nr. 29 auch am Samstag gegen den TSV Bayer Dormagen auf eine Wiederholung dieses gedeihlichen Wechselspiels.

Stand Donnerstagmittag ist der Kader des TuS nahezu komplett. Lukasz Gierak (Rückenprobleme) hat bereits wieder mittrainiert, die Duelle Mann gegen Mann aber bis Mittwochmittag noch vermeiden müssen. Zumindest auf der Bank werde der Pole wohl Platz nehmen können am Samstagabend. Genauer werde dies nach dem Abschlusstraining klar sein.

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