Drei Verstärkungen auf einen Streich

Viel Zeit ist nicht mehr bis die Bundesligaspiele nach der EM-Pause beginnen. Für unseren TuS geht´s am 13. Februar 2016, 19 Uhr, in der Merkur Arena gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Ein besonderes Spiel ist es nicht nur für Niclas Pieczkowski, der auf seine beiden Nationalmannschaftskollegen Eric Schmidt und Kai Häffner trifft, sondern auch für unsere drei Neuzugänge, Nikola Manojlovic, Tom Wetzel und Piotr Grabarczyk, die ihr erstes Pflichtspiel für uns absolvieren.

 

Unser Trainer Goran Perkovac sieht in unseren drei Neu-Nettelstedtern ganz klar „drei gute Verstärkungen, die uns sicherlich weiterhelfen werden“. Allen im Team sei bewusst, dass „wir um jeden Punkt kämpfen müssen und am Ende hoffen, dass es reicht“, gibt der Coach die Richtung für die noch anstehenden Spiele vor. Gerade in der Abwehr sollen Nikola Manojlovic und Piotr Grabarczyk die in der ersten Saisonhälfte häufig vermisste Stabilität zurückbringen. „Die beiden sind so erfahren, dass sie sich sicherlich schnell einspielen und wir von Spiel zu Spiel besser werden. Mit einer stabilen Abwehr können wir dann auch einfache Tore aus dem Gegenstoß heraus erzielen“, unterstreicht der Trainer seine Erwartungen an die beiden Abwehrspezialisten.

Die ersten Tage haben unsere drei Neuzugänge in Lübbecke inzwischen verbracht und auch die ersten Trainingseinheiten absolviert. Tom Wetzel freute sich, in den ersten Tagen auf Gabor Langhans zählen zu können. Die beiden kennen sich noch aus der gemeinsamen Rostocker Zeit. „Gabor hat mir am Anfang alles gezeigt“, freute sich Tom. Ausschlaggebend für die Vertragsunterzeichnung war neben der Freundschaft zu Gabor, auch der Reiz für einen Traditionsverein auflaufen zu dürfen. Zusätzlich sei die Aufgabe, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen auch eine „reizvolle Aufgabe“, so der 24-jährige Rückraumspieler.

Für Nikola Manojlovic ist unser TuS nach Göppingen und den Rhein-Neckar Löwen die bereits dritte Bundesligastation. An seine Auftritte der jüngsten Vergangenheit in der Merkur Arena erinnert sich Nikola noch gut. Denn die Punkte blieben beim Heimteam. „Es war immer sehr schwer hier zu gewinnen, ich habe die Auswärtsspiele in Lübbecke als immer als richtig schwere Spiele in Erinnerung. Von daher bin ich auch optimistisch, was den Klassenerhalt betrifft, denn die Lübbecker Mannschaft konnte schon immer richtig kämpfen“.

Piotr Grabarczyk, der gerade erst zu Saisonbeginn mit seiner Familie den Weg von Polen nach Deutschland fand, freut sich, auch weiterhin in Deutschland bleiben und arbeiten zu dürfen. Auch er werde alles geben und wolle mit seinem neuen Team ganz klar den Klassenerhalt perfekt machen.

Voller Tatendrang, Mut und Zuversicht präsentierten sich die drei „Neuen“. Wünschen wir ihnen jetzt schon alles Gute, viel Erfolg und vor allem auch das benötigte Quäntchen Glück.