Die Pflicht ruft wieder: TuS am Samstag im Pokal gegen den TV Emsdetten

Genug der Vorbereitung, Schluss mit Spekulationen, keine wagen Vermutungen mehr, wie die Pflichtspiel-Saison wohl verlaufen mag. Ab Samstag heißt es endlich wieder „Entscheidend is auf’m Platz“, einstiges Zitat von Fußballspieler und -trainer Adi Preißler. Die Wahrheit liegt also wieder auf der Platte, genauer gesagt auf dem Handball-Spielfeld der Ems-Halle in Emsdetten, wenn es für den TuS N-Lübbecke an diesem Samstag, 18. August, 18 Uhr, im 2. Halbfinale des „kleinen Final Four“ gegen den Gastgeber TV Emsdetten geht, der ebenfalls in der 2. Liga zu Hause ist. Sollte der TuS hier siegen, käme es am Sonntag, 19. August, 16 Uhr, zum Wochenend-Finale gegen den Sieger aus der Partie des 1. Halbfinales Füchse Berlin gegen Oranienburger HC.

 

„Wir sind alle froh, dass es endlich wieder los geht“, erklärte TuS-Trainer Aaron Ziercke am Donnerstag gegenüber der versammelten lokalen Sportpresse. Auch weil „die Vorbereitungszeit für die Spieler immer mit harter Arbeit verbunden ist“. Da seien ja bekanntlich die in diesem Sommer besonders hohen Temperaturen noch dazu gekommen. Derweil hat der Coach seine lauten Worte nach dem enttäuschenden 25:25 vergangenen Samstag gegen Ferndorf zwar nicht zurückgenommen, dem Ganzen wohl aber inzwischen auch positive Seiten abgewinnen können. „Solche Stressmomente tun auch mal ganz gut. Und Ferndorf hat uns einfach deutlich vor Augen geführt“, wo es noch gehapert habe. Und zudem gebühre seinen Jungs auch ein großes Lob, was die gesamte Vorbereitung betreffe: „Ich bin sehr zufrieden damit, wie top sie alle gearbeitet haben!“

Vieles sei weit gediehen, die Mannschaft werde sich im Verlauf der ersten Pflichtspiele „noch mehr entwickeln“. Ein Schwerpunkt bei der Findung sei sicher die Suche nach dem neuen Innenblock in der Deckung gewesen. Gleich fünf Spieler aus dem Kader seien prädestiniert dafür. Es müsse dabei nicht unbedingt ein festes Innenblock-Paar gebildet werden, „jedenfalls nicht in jedem Spiel, denn es muss auch immer gut zum jeweiligen Gegner passen“. Täglich besser werde „die Sicherheit in der Abwehr, die Voraussetzung schafft für temporeiches Spiel nach vorn!“ Sehr, sehr weit vorangeschritten sei auch die Integration der Neuzugänge. Und mit Patryk Walczak könne man gut auf Englisch kommunizieren.

Marian Orlowski, der neue TuS-Rückraum-Spieler aus Stuttgart, fasste bei der Pressekonferenz in der TuS-Geschäftsstelle die Vorbereitungszeit vor allem dahingehend zusammen, dass „hier am Wiehen härter trainiert worden ist als ich es bisher woanders in meiner bisherigen Karriere erlebt habe“. Dies sehe er aber ohne Zweifel positiv. „Alle haben wir dabei gut mitgezogen. Und schön, dass wir ohne nennenswerte Verletzungen durchgekommen sind.“ Druck laste wohl auf der TuS-Mannschaft, da das Ziel Aufstieg ausgegeben sei, „aber damit können wir gut umgehen und unser Kader gibt das ja auch her“. Im selben Atemzug führte Marian Orlowski aber auch aus, „dass sechs bis acht Mannschaften in der Lage sind, ganz oben mitzuspielen“, zumal es in den Zweitliga-Aufgeboten „keinesfalls an ehemaligen Erstliga-Spielern fehlt“.

TuS-Trainer Aaron Ziercke erwartet im Duell mit dem TV Emsdetten einen harten Kampf. „Sie sind sehr gut aufgestellt und auch deren Neuzugänge passen da sehr gut rein“. Derweil können die Nettelstedter – Stand Donnerstagmittag – personell aus dem Vollen schöpfen.

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