31:28-Auftaktsieg für den TuS N-Lübbecke

Der TuS N-Lübbecke gewann am Freitagabend das erste Spiel der Saison 2022/23 in der 2. HBL beim VfL Eintracht Hagen mit 31:28 (17:13). Der TuS zeigte eine gute Leistung, kontrollierte das Match und zeigte sich treffsicher im Angriff. In der Abwehr setzten die unterschiedlichen Formationen Akzente, die Lust auf das erste Heimspiel, kommenden Freitag um 19.30 Uhr in der MERKUR Arena gegen den HSC 2000 Coburg, machten. Bester Werfer für die Lübbecker war am ersten Spieltag Tom Skroblien mit 10/4 Toren, der damit auch die Torschützenliste der 2. HBL anführt. In der Tabelle steht der TuS aktuell – nach drei gespielten Spielen am 1. Spieltag – auf dem 3. Rang.

 

Das erste Saisonspiel ist immer etwas ungewiss. Für alle Seiten. Wie gut war die Vorbereitung tatsächlich und wie weit ist man wirklich? Klappt das, was man sich vorgenommen hat auch unter „richtigen“ Wettkampfbedingungen? Diese Fragen standen auch beim TuS N-Lübbecke vor dem ersten Spiel der Saison 2022/23 im Raum. Antworten sollte das erste Match beim VfL Eintracht Hagen geben.

Neu-Trainer Michael Haaß schickte in seinem ersten Pflichtspiel auf der TuS-Bank folgende erste Sieben in Hagen auf die Platte: Im Tor begann Niko Katsigiannis, auf den Außenpositionen das bewährte Duo Peter Strosack und Tom Skroblien, am Kreis agierte zunächst Yannick Dräger und im Rückraum durften Gerrit Genz, Luka Mrakovcic und Sven Weßeling ran.

Die Nervosität der ersten Minuten war bis auf die Tribüne zu spüren und der TuS vergab den ersten Torwurf. Nach dem 0:1-Rückstand drehte Tom Skroblien das Match mit einem verwandelten Siebenmeter und einem Treffer ins leere Eintracht-Tor, das zunächst der ehemalige TuS-Spieler Mats Grzesinski hütete. Beim 3:3 (6.) musste Nettelstedt den letzten Ausgleich der Partie hinnehmen. Von nun an war die Nervosität verflogen und Lübbecke übernahm die Kontrolle im Match, setzte sich bis Mitte der ersten Halbzeit auf 9:5 (15.) ab. Auch, weil Niko Katsigiannis jetzt so manchen Ball abfing. Nach dem 12:9 (19.) nahm Michel Haaß die erste Auszeit für den TuS, um wieder etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Überlegt, aus einer guten Abwehr heraus und mit Unterstützung von Katsigiannis im Tor traf schließlich Sven Weßeling zum 15:10 (24.). Zwei Tore in Folge vom ehemaligen Lübbecker Valentin Spohn brachten Hagen wieder auf 15:12 (28.) heran, ehe Benas Petreikis und Yannick Dräger den einstigen Abstand wieder herstellten. Aufgrund eines Wechselfehlers sah Niko Katsigiannis noch in den Schlusssekunden eine Zweiminutenstrafe und den fälligen Siebenmeter verwandelte Busch zum 17:13-Halbzeitstand.

In die zweite Halbzeit startete der TuS – trotz doppelter Unterzahl – souverän: Machte aus dem 18:14 von Peter Strosack ein 21:15 durch einen verwandelten Strafwurf von Tom Skroblien (37.). Nettelstedt stand jetzt richtig gut in der Abwehr, erkämpfte sich die Bälle und im Angriff zündete Florian Baumgärtner mit drei TuS-Treffern in Folge zum 25:17 (43.) und Tom Skroblien erzielte mit dem 26. TuS-Treffer einen 9-Tore-Vorsprung für Nettelstedt (26:17, 44. min.). Bis zur 49. Minute mach der TuS vieles richtig, ließ Hagen allerdings in den letzten Minuten zurück ins Match kommen und beim 28:24 (55.) waren es nur noch +4. Per Siebenmeter traf Tom Skroblien zum wichtigen 30:26 (57.) für Nettelstedt. Stefan, Yannick Dräger und Pröhl für Hagen besorgten den 31:28-Endstand.

 

Stimme zum Spiel

Michael Haaß: „Mit dem Spiel heute bin ich super zufrieden! Die Herangehensweise, die Einstellung und das Tempospiel – auch wenn wir ab und zu etwas überpased haben – war nah dran an dem, was ich mir erhofft und gewünscht hatte. Auch können wir viel aus dem Spiel mitnehmen, gerade aus der Phase in der zweiten Halbzeit, als wir die Tore verlieren. Aber: Wir haben das Spiel kontrolliert. Beide Torhüter haben heute einen guten Job gemacht und auch alle anderen Spieler, die reingekommen sind, haben geholfen, diese Aufgabe erfolgreich zu lösen. Das gibt uns für die kommenden Spiele viel Selbstvertrauen.“

 

Statistik

VfL Eintracht Hagen: Paske (10 P.), Grzesinski (2 P.); Bürgin (1), Norouzinezhad (3), Pröhl (5), Schmidt (1), Jukic (1), Klein (1), Voss-Fels, Vorlicek (5), Spohn (2), Gaubatz, Stüber, Stefan (1), Toromanovic (3), Busch (5/2).

TuS N-Lübbecke: Asheim (7 P.), Katsigiannis (5 P.); Genz, Holzhacker, ten Velde, Baumgärtner (5), Wolf, Petreikis (1), Strosack (4), Dräger (4), Mrakovcic (4), Weßeling (1), Nissen (1), Petrovsky (1), Skroblien (10/4).

Siebenmeter: 4/4 – 3/4 – Busch vorbei (34.)

Zeitstrafen: 5:8 – Stefan (3.), Bürgin (10.), Pröhl (14.), Stüber (23.), Jukic (43.) – Weßeling (6.), Strosack (23.), Petreikis (29. + 46.), Katsigiannis (30.), Nissen (42. + 53.), Skroblien (50.)

Schiedsrichter: Sascha Schmidt und Frederic Linker

Zuschauer: 987 in der Krollmann Arena Hagen

 

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