Zum Abschluss 2016 zu Empor Rostock

Die Ziellinie für 2016 fest vor Augen bestreitet der TuS N-Lübbecke am diesem Freitag, 23. Dezember, gegen den HC Empor Rostock sein letztes Spiel in diesem Kalenderjahr. Der „Vorweihnachtskracher“, wie der HCE das Spiel gegen den TuS auf seiner Homepage ankündigt, wird um 19.30 Uhr in der Rostocker Stadthalle beginnen. Tickets gibt es übrigens noch an der Tageskasse. Für Trainer Aaron Ziercke, René Gruszka und Kenji Hövels wird es eine besondere Partie, denn für die beiden Spieler und ihren Trainer geht es gegen den Verein, der bis Sommer 2016 noch ihr sportliches Zuhause war.

 

TuS-Coach Aaron Ziercke rechnet mit einer vollen Halle, mehr als 3.000 Tickets seien bisher schon abgesetzt, weiß er aus seiner früheren Wahl-Heimat. Der HC Empor habe durch den 27:26-Sieg gegen Saarlouis wieder an Selbstvertrauen gewonnen. „Die Rostocker Zuschauer werden versuchen, ihre Mannschaft durch die Halle zu tragen.“ Von seinem TuS erwartet Aaron Ziercke einen ähnlich souveränen Auftritt wie zuletzt in Eisenach. „Wir müssen von Beginn an 60 Minuten Vollgas geben, damit die Halle nicht zum Faktor pro Rostock wird und wir den Platz als Sieger verlassen können“, so Aaron weiter. Dass es für Ihn selbst ein besonderes Spiel an seiner ehemaligen Wirkungsstätte ist, bestätigt der Lübbecker Trainer, schließlich habe er beim HC Empor „eine intensive Zeit erlebt“.

Ähnlich wie seinem Trainer, so geht es auch Nettelstedts Rechtsaußen René Gruszka, der nach zehn Jahren beim HCE im vergangenen Sommer ans Wiehengebirge wechselte. „Natürlich ist es auch für mich ein besonderes Spiel, ich bin dort aufgewachsen, mit einigen aus der Mannschaft zusammen zur Schule gegangen“, so René, der seinen Trainer am Mittwochmittag zur Pressekonferenz in die TuS-Geschäftsstelle begleitete. In den 60 Minuten während des Spiels würden aber die Freundschaften mit den ehemaligen Mitspielern „hintangestellt“, schließlich gehe es für den TuS um zwei wichtige Punkte. Zum TuS N-Lübbecke zu wechseln, sei für ihn die absolut richtige Entscheidung gewesen, betont der Mann mit der Trikotnummer 15. „Wir haben als junge und neu formierte Mannschaft schnell zusammengefunden und viele gute Spiele gezeigt“, resümiert René Gruszka. Gerade auf die tolle Leistung und die positiven Ergebnisse in den „Kracher-Spielen zum Ende der Hinrunde gegen Bietigheim und Eisenach“ könne die Mannschaft stolz sein. Darum werde sie auch am Freitagabend in Rostock alles in die Waagschale werfen, um auch in der Stadthalle als Sieger vom Platz gehen zu können.

Nach dem Spiel verabschieden sich die TuS-Spieler in eine kleine und wohlverdiente Pause. Da ist Zeit, um durchzuatmen und bei der Familie zu sein. Die Spieler bräuchten die Entspannung jetzt aber auch, so Aaron Ziercke. Die körperliche und auch mentale Belastung in den vergangenen Wochen und Monaten sei nicht ohne gewesen. „Alle Mannschaften der Liga jagen uns, und der Erwartungsdruck ist schon gestiegen“, so der TuS-Coach. Doch vor dieser Auszeit stehen noch einmal 60 Minuten Vollgas gegen den HC Empor Rostock auf dem Terminplan.

Verfolgen können alle TuS-Anhänger das Spiel über den Liveticker der HBL.

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