Ziel am Samstag gegen Magdeburg: „In allen Belangen steigern!“

Der Spruch ist wohl so alt wie der Mannschaftssport selbst: Hast Du verloren, ist’s gut, wenn die nächste Partie sehr rasch folgt. Das ist der Fall in diesen Februartagen beim TuS N-Lübbecke. Nur zwei Tage nach dem 22:27 in Lemgo folgt die kommende Aufgabe auf dem Fuße. Am Samstag, 12. Februar, 20.30 Uhr, reist Spitzenreiter SC Magdeburg an. Wiedergutmachung scheint schwer möglich, jedenfalls was das Endergebnis anbetrifft.

 

Doch „sich in allen Belangen steigern“ gegenüber dem OWL-Derby am Donnerstag, das darf und wird TuS-Coach Emir Kurtagic von seinen Jungs verlangen. Der sie aber auch weitgehend in Schutz genommen hat nach dem Auftritt im Lipperland. Schnellstens „wieder konkurrenzfähig werden“ – darum gehe es am Samstag. Auch und gerade gegen Magdeburg, „das eine überragende Saison spielt, das stabilste Team von allen“ sei und sich „auf klarem Kurs zur Meisterschaft befindet“.

Bei der Partie in Lemgo hätten sich die TuS-Spieler nach ersten misslungenen Aktionen „gedanklich zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt“. Auch der Rückzug wieder in Richtung Defensive sei „einfach schlecht gewesen“ am Donnerstagabend. Gerade die TBV-Tempogegenstöße habe man unbedingt verhindern wollen. Wie wolle man da dann noch wirkungsvoll verteidigen?

Zudem hätten der letzte Biss und mentale Stärke gefehlt. Dazu seien besonders vermeidbare Ballverluste passiert, zum Beispiel bei Anspielen an die Kreisläufer. Man sei in Zweikämpfen nicht selten überfordert gewesen, dazu seien 16 technische Fehler gekommen. Mit solch misslicher Quote „kannst Du in der 1. Liga einfach kein Spiel gewinnen“, so Emir Kurtagic in der Pressekonferenz am Freitagmittag weiter.

Der TuS-Trainer freute in Lemgo über manch gelungene Aktion des japanischen TuS-Neuzugangs Rennosuke Tokuda bei dessen Debüt. Emir Kurtagic: „Er hatte gute Szenen zu Beginn.“ Die Schnelligkeit des Rückraum-Rechten gelte es, positiv herauszustellen. Daraus seien aber auch technische Fehler passiert, „was ich ihm aber nicht vorwerfe“. Da Tokuda erst vergleichsweise wenige Trainingseinheiten beim neuen Klub absolviert habe, sei es ganz logisch, „dass bei ihm noch Luft nach oben ist“. Einsätze des Japaners in der Deckungsreihe schließt der Nettelstedter Trainer nicht aus, vorerst sehe er das aber eher nicht.

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