Unangenehme Aufgabe wartet in Hamm

Zum Westfalenderby nach Hamm reist der TuS N-Lübbecke bereits am Freitag, um gegen den ASV Hamm-Westfalen ab 19.15 Uhr in der WESTPRESS arena anzutreten. Das Hinspiel in der Merkur Arena gegen die Hammer war spannend, glücklich gewann das TuS-Team am Ende mit 27:26. Inzwischen sitzt mit Stephan Just ein alter Bekannter (früherer TuS-Spieler) in Hamm auf der Trainerbank. Die Arbeit des ehemaligen Nationalspielers trägt Früchte. So blieben die Westfalen in den zurückliegenden fünf Spielen unbesiegt. Nichtsdestotrotz möchte die TuS-Mannschaft – nach 8:0 Punkten aus den letzten vier Partien – erneut wieder doppelt punkten.

 

Ähnlich wie schon vergangene Woche vor dem Spiel gegen den Wilhelmshavener HV steht der TuS- Gegner vom Freitagabend für TuS-Trainer Aaron Ziercke in der Tabelle momentan „unter Wert“ da. Tabellenplatz 14 spiegele nicht das aktuelle Leistungsvermögen des ASV wider. „Sie haben eine schlechte Hinrunde gespielt, sind in die untere Tabellenregion abgerutscht“, so der TuS-Coach am Mittwochmittag auf der obligatorischen Pressekonferenz – 48 Stunden vor dem nächsten Match. Hamm spiele einen schnellen Ball – ganz anders als es zuletzt beim eher zeitintensiveren Angriffsspiel des Wilhelmshavener HV zu beobachten gewesen sei. Die zu häufig praktizierten Einzelaktionen seiner Spieler aus dem Hinspiel sollten, so Aaron Ziercke, im Rückspiel möglichst unterbleiben.

Gefragt nach seinen bisherigen Duellen mit dem ASV Hamm-Westfalen denkt TuS-Mittelmann Kenji Hövels an eine Mannschaft, „die gerade in der Abwehr über eine unangenehme Spielweise“ verfüge. Dass die Hammer fünf Spiele lang nicht verloren haben, sei für ihn „keine Überraschung“. So stehe das TuS-Team einmal mehr „vor einer hohe Hürde“. „Ich spekuliere nicht, sehe aber schon, dass wir inzwischen neun Punkte Vorsprung bis auf Rang vier in der Tabelle haben“, meint Kenji Hövels, als er auf die Aufstiegsambitionen des TuS angesprochen wird. Allerdings seien seine Mannschaftskameraden und er gut beraten, weiterhin „stets fokussiert und konzentriert zu bleiben“ bis zum Ende der Saison.

Vor Verletzungspech sei kein Team gefeit. Es könne immer passieren, dass zu Pontus Zetterman noch weitere dazu kämen, die nicht spielen könnten. Noch also, so Kenji Hövels, sei „der Aufstieg nicht in trockenen Tüchern“. Dennoch: „Ich bin überzeugt von uns“, so der Mittelmann. Richtig gut eingelebt hat sich der gebürtige Berliner beim TuS und am Wiehen inzwischen auch. „Hätte mir vorher jemand gesagt, dass alles so positiv sowohl für mich, als auch für die Mannschaft verlaufen werde, hätte ich das sofort unterschrieben“.

Personell ist der Kader derselbe wie schon im vergangenen Heimspiel. Pontus Zetterman kuriert weiterhin seine Sprunggelenks-Verletzung aus. Aaron Ziercke kann sich gut vorstellen, dass „Jó Gerrit Genz erneut ein tolles Spiel liefern wird – wie zuletzt gegen Wilhelmshaven“. Sollte der Rückraumshooter eine Pause benötigen, werde wie im Wilhelmshaven-Spiel ein Rechtshänder in den rechten Rückraum rücken. Als Alternativen stünden auch Tim Remer und Jens Bechtloff dafür parat.

Wer möchte die Mannschaft des TuS N-Lübbecke beim Auswärtsspiel vor Ort unterstützen? Tickets gibt es unter anderem noch im Ticket-Online-Shop des ASV. Der TuS-Fanclub Red Devils wird mit einem vollbesetzten Bus nach Hamm anreisen. Für alle anderen sei die TuS-App mit dem Liveticker empfohlen.

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