TuS will seinen Heimspiel-Lauf am Samstag gegen Nordhorn fortsetzen

„Es ist ein Heimspiel – und wir wollen es gewinnen“, sagt Trainer Aaron Ziercke. Manchmal lässt sich die Vorgabe für das nächste Match (Sechster gegen Fünften) herzlich einfach formulieren. Und warum auch nicht? Denn mancher Enttäuschung in fremden Hallen zum Trotz, haben sich die Männer des TuS N-Lübbecke nun schon fünf Heimspiele hintereinander lang schadlos gehalten. Und abgesehen vom 27:25 gegen Hamm sind alle Spielausgänge auch recht deutlich pro Nettelstedt ausgegangen. Mit der HSG Nordhorn-Lingen kommt allerdings an diesem Samstag, 1. Dezember, 19 Uhr, eine Mannschaft in die Merkur Arena, die mit der Empfehlung einer niederlagenlosen Serie von 11:1 Punkten aus den letzten sechs Spielen an den Wiehen reist.

 

Umso mehr wiege noch, dass „der gute Lauf der HSG möglich gewesen ist, obwohl man Verletzungen kompensieren musste“, gab TuS-Coach Aaron Ziercke bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag zu bedenken. Ob in der Offensive oder bei der Abwehrarbeit – natürlich inklusive der Torhüter – zeige sich Nordhorn-Lingen bestens aufgestellt. „Wir wollen von der ersten bis zur letzten Spielminute überzeugend auftreten. Dann können wir die beiden Punkte auch hierbehalten“, ist sich der Lübbecker Trainer sicher.

Er hofft, dass seine Jungs „so wie beim überzeugenden Sieg über Balingen“ bei einem knappen Torvorsprung weiter und immer entscheidend nachsetzten, „um solche Führungen auch sicher auszubauen“. Nach hinten raus gebe es dann auch keinen Stress mehr. Die unglückliche, mehr noch: unnötige 28:29-Niederlage am zurückliegenden Sonntag bei den Rimpar Wölfen sei anfangs der Woche ausgiebig analysiert und verarbeitet worden, verdeutlichte auch Jó Gerrit Genz, der seinen Coach zur Pressekonferenz in die TuS-Geschäftsstelle begleitet hatte.

Der Lübbecker Rückraumspieler räumte ein, aufgrund der zurückliegenden drei Auswärtspartien ohne Sieg mache das TuS-Team „eine kritische Phase durch“. Jeder ärgere sich über Misserfolge, grundsätzlich sei die Stimmung bei allen aber weiter gut. Das müsse auch so sein, um nicht nur jetzt gegen Nordhorn-Lingen „mit Laune und Ansporn aufs Spielfeld zu laufen“. Den Druck, der durch die bescheidenen Auswärtsauftritte vor den Heimspielen nun immer wieder entstehe, mache alles zunächst nicht einfacher, „aber das beeinflusst uns nicht entscheidend, mit so etwas müssen wir schlichtweg umgehen können“, so Jó Gerrit Genz.

Angesichts von noch fünf TuS-Spielen bis zur Weltmeisterschafts-Pause, die am 2. Weihnachtstag gegen 18:40 Uhr beginnt und von denen immerhin gleich vier vor eigenem Publikum anstehen, wollte sich Trainer Aaron Ziercke nicht auf eine Punktebilanz als Ziel festlegen. „Wir wollen alle Spiele gewinnen, aber Sport ist nie im Vorhinein berechenbar“.

Personell lässt sich festhalten, dass Marko Bagaric aller Voraussicht nach gegen Nordhorn dabei sein dürfte, er aber um eine Ellenbogen-Operation noch vor Weihnachten kaum herumkommt. Davon abgesehen seien „nur kleinere Blessuren hier und da“ auszumachen, so der Trainer, so dass vom Langzeitverletzten Marian Orlowski abgesehen – Stand Donnerstagnachmittag – der Nettelstedt-Kader komplett in die Aufgabe gegen Nordhorn-Lingen wird gehen können.

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