TuS Unterliegt in Hannover knapp mit 30:31

Mit dem letzten Testspiel vor dem Ligastart am Sonntag in einer Woche beim Dessau Roßlauer HV wollte sich die Mannschaft des TuS N-Lübbecke am Freitagabend den nötigen Feinschliff holen. Über weite Strecken gelang dies auch gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Ein paar Fehler zu viel in Durchgang zwei verhinderten ein besseres Endergebnis.

 

Gleich von Beginn an übernahm der TuS das Heft des Handelns in der Swiss Life Hall. Mit 2:0 ging die Kurtagic-Sieben in Führung. Zwar mussten Spohn und Co. noch den 2:2-Ausgleich (4.) hinnehmen, lagen beim 4:2 nach sieben Minuten aber wieder in Führung und hielten diese jetzt auch in den kommenden Minuten konstant. In der 12. Minute erhielt Yannick Dräger eine Zweiminutenstrafe und Leos Petrovsky kam für ihn ins Spiel. Leos führte sich gleich prima mit seinem Treffer zum 8:5 (14.) ein. Mitte der ersten Halbzeit – und später auch noch einmal in der zweiten Halbzeit – gab es dann einen „Personaltausch“ im Rückraum sowie auf den Außenpositionen: Peter Strosack, Lutz Heiny, Florian Baumgärtner und Jan-Eric Speckmann kamen für Marvin Mundus, Valentin Spohn, Dominik Ebner und Tom Skroblien auf die Platte. Bis zur 27. Minute hatte der TuS jetzt seine stärkste Phase, stand in der Abwehr sicher und traf vorne ins Netz. So schraubte die Kurtagic-Sieben den Spielstand bis zum 13:8 herauf. In die Pause ging´s mit 15:11.

Zu Beginn des Zweiten Durchgangs lag das Momentum auf Seiten der Gastgeber: Drei Tore in Folge brachten den LIQUIMOY Handball-Bundesligist beim 15:14 (33.) wieder auf Tuchfühlung. Der TuS behauptete zwar zunächst noch die Führung mit ein oder zwei Toren, musste beim 18:18 nach 38. Minuten allerdings den ersten Ausgleich seit dem 2:2 aus der Anfangsphase des Spiels hinnehmen. Mit dem 19:18 (39.) eroberte Benas Petreikis die Führung zunächst zurück, die Recken schafften es aber auch in den folgenden Minuten immer wieder den Ausgleich zur erzielen. Nach einem verwandelten Siebenmeter zum 21:22 (45.) geriet der TuS erstmals in Rückstand. Jan Eric Speckmann traf anschließend zum 21:21-Ausgleich. Es war nun ein Match auf Augenhöhe, mal legte der TuS vor und Hannover glich aus, mal umgekehrt. In der 58. Minute stand´s noch 29:29. Ein unnötiger Ballverlust und ein ärgerlicher technischer Fehler, die der TSV kompromisslos mit zwei Tempogegenstößen bestrafte, brachten den TuS mit 29:31 ins Hintertreffen. Leider fehlte am Ende die Zeit, um das Spiel noch einmal zu drehen und so setzte Lutz Heiny mit seinem Treffer zum 30:31 den Schlusspunkt unter einem insgesamt guten Test.

 

Stimme zum Spiel:

Emir Kurtagic (TuS N-Lübbecke): „Wir haben einige Sachen gut gemacht, speziell in der ersten Halbzeit, da haben wir in der Abwehr gut gestanden, haben bis zur 24. Minute nur 7 Gegenstore kassiert und im Angriff den Ball gut fliegen lassen. Das hat mir gut gefallen. In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht, wodurch wir uns dann das Leben selber schwer machen.“

 

Statistik

TuS N-Lübbecke: Rezar (4 P.), Jepsen (8/1 P.); Heiny (5), Baumgärtner (3), Ebner (4), Petreikis (3), Bagaric (2), Strosack (1), Mundus (2), Dräger (3), Spohn (2), Nissen, Speckmann (2), Petrovsky (1), Skroblien (2/1).

  • Valentin Spohn
  • Aljosa Rezar
  • Lutz Heiny
  • Benas Petreikis
  • Dominik Eber
  • Tom Skroblien
  • Yannick Dräger
  • Leos Petrovsky
  • Marvin Mundus und Dominik Ebner
  • Yannick Dräger
  • Lutz Heiny

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