TuS muss sich am Sonntag in Leipzig beweisen

Das schwere Anfangsprogramm des TuS N-Lübbecke besteht fort. An diesem Sonntag, 8. Oktober, 12.30 Uhr, müssen sich die Ziercke-Schützlinge beim SC DHfK Leipzig beweisen. Der Aufsteiger von 2015 trifft auf den Aufsteiger von 2017. Mit Rang 11 und Rang 8 haben sich die Sachsen aber bereits etabliert im Oberhaus, während der TuS aktuell noch nicht so recht in Takt gekommen ist nach der tollen Zweitliga-Saison mit Rang 1 und großem Vorsprung.

 

Der Optimismus ist allerdings weiterhin präsent im Lager des TuS N-Lübbecke. Das machte auch die Pressekonferenz im Vorfeld der Partie vom Sonntag deutlich, als sich Coach Aaron Ziercke und Defensivspezialist Piotr Grabarczyk am Donnerstagmittag den Fragen der lokalen Sportmedien stellten. „Wir haben intensiv miteinander gesprochen, die Fehler des Magdeburg-Spiels dabei analysiert und dann uns zielgerichtet auf die nächste Aufgabe in Leipzig vorbereitet“, berichtete der Trainer. Vor allem gehe es darum, bei der Partie in Sachsen „über die gesamte Dauer der Partie Akzente zu setzen“.
Der Zwischenstand mit 0:14 Zählern sei natürlich alles andere als gut, „aber uns war klar, dass es bei diesem Auftaktprogramm so würde kommen können“, stellte Aaron Ziercke heraus. Gleichwohl habe man doch auf die ein oder andere positive Überraschung gehofft. Es sei keine Situation, an der man zerbrechen werde, so der Coach sinngemäß, doch werde auch deutlich, so Aaron Ziercke wörtlich: „…, dass mit jeder Niederlage der Druck auf uns alle natürlich wächst“.

Eine allerbeste Einstellung und starke Leidenschaft mache er bei seinen Spielern weiter aus. Prima gekämpft hätten seine Mannen „in jedem Spiel bisher“, da bestehe kein Zweifel. Obwohl man gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Magdeburg „sich noch viel mehr in die Partie hätte zurückbeißen müssen“. Das sei angesprochen worden. „Die Jungs werden auf den Pfad des Erfolgs zurückkommen“, ist sich der Coach sicher. Zudem sei ja die Defensive gut aufgestellt, einschließlich der Abstimmungen zwischen Torhütern und Abwehrspielern. „Problem ist der aufgebaute Angriff, wo uns noch zu viele Fehler passieren“.

Auch für Piotr Grabarczyk ist die Situation neu, so in eine Saison gestartet zu sein. „Das ist natürlich nicht schön, aber die Trainingsarbeit läuft sehr gut“. Guter Dinge und zuversichtlich bleibe er trotzdem. „Du hast immer die Chance zu gewinnen. Auch in Leipzig.“ Man helfe sich gegenseitig vorbildlich im Team, jüngere wie ältere Spieler täten sich hier hervor. „Was uns fehlt, sind allein (noch) die Punkte!“

Kenji Hövels wird dem TuS logischer Weise noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Inzwischen übt der frühere Füchse-Spieler aber schon wieder fleißig auf dem Fahrrad an der Ausdauer, der Gips an der verletzten Hand ist inzwischen schon abgenommen worden. Ansonsten sind – Stand Donnerstagmittag – alle fit. Weitgehend überwunden sind auch die grippalen Infekte bei Jens Bechtloff und Lukasz Gierak.

 

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