TuS in Gummersbach ohne Fortune – verdiente 28:33-Niederlage

Das letzte Auswärtsspiel der Saison absolvierte die Mannschaft des TuS N-Lübbecke am Samstagabend beim VfL Gummersbach. Nach einer guten Leistung in der ersten Halbzeit, verloren die Schützlinge Goran Perkovacs nach der Pause leider gehörig den Faden und mussten eine verdiente 28:33(13:15)-Niederlage hinnehmen. Pontus Zetterman war noch bester Lübbecker mit seinen insgesamt 8 Treffern, davon 3 Siebenmetern.

 

Nach der Spieler-Verabschiedung von Christian Zufelde, Raul Santos, Gunnar Stein Jonsson und Magnus Persson auf Seiten der Gastgeber, schickte TuS-Trainer Goran Perkovac im letzten Auswärtsspiel 2015/16 neben Torwart Nikola Blazicko im Rückraum Nikola Manojlovic, Tim Suton und Pontus Zetterman und außen Tim Remer und Bobby Schagen sowie am Kreis Vuk Lazovic auf die Platte in der Schwalbe Arena, Piotr Grabarczyk ging beim Gegenangriff in die TuS-Abwehr anstelle von Pontus Zettermann. Weiterhin verzichten musste der TuS auf die Verletzten Vuko Borozan, Gabor Langhans und Tom Wetzel.

Die ersten Minuten sahen die 4.132 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Zwar ging der VfL zunächst stets in Führung, doch konnte die Mannschaft vom Wiehen immer bis zum 4:4 (7.) ausgleichen. Auf den recht hoffnungsvollen Beginn für Lübbecke folgte aber eine siebenminütige Torflaute, die erst Tim Remer in der 14. Minute beim 5:7 beendete. Der VfL Gummersbach versäumte es in dieser Zeit, sich vorentscheidend abzusetzen, hatte selber auch nur drei Treffer zugelegt. Pontus Zetterman verkürzte zum 6:7 (15.), Gummersbachs Julius kühn konterte noch einmal zum 8:6 (16.), ehe Tim Suton und Tim Remer beim 8:8 (18.) den ersten Ausgleich seit dem 4:4 in der 7. Minute wieder herstellten. Eine Auszeit Goran Perkovacs brachte den TuS weiter nach vorn. Tim Suton gelang in der 20. Minute die erste TuS-Führung zum 9:8, Pontus Zetterman verwandelte wenig später seinen Siebenmeter zum 10:9 (22.). Schmidt, Becker und Ernst eroberten die VfL-Führung in den folgenden Minuten zunächst bis zum 12:10 zurück (25.), aber Bobby Schagen und Nikola Manojlovic sorgten dafür, dass die TuS-Mannschaft zum 12:12 und gar 13:12 (beide 27.) aufstockte. Trotzdem lag der VfL bei Halbzeit zwei Treffer vorn, denn Schmidt, Pevnov und Schindler bauten zum 15:13 aus.

Nach dem Pausentee stand der TuS leider etwas neben sich, verschlief die Anfangsphase des zweiten Durchgangs nahezu komplett, einzig Pontus Zetterman hielt mit seinen drei Treffern zum 14:15 (31.), 15:18 (34.) und 16:19 (35.) für die Nettelstedter zumindest ein wenig dagegen. Zu allem Überfluss kassierte Tim Suton auch noch seine zweite Zeitstrafe (37.). Goran Perkovac wechselte Matevz Skok für Nikola Blazicko ins Tor, aber das Match lief dennoch weiterhin eindeutig in Richtung Gummersbach. Auch die Auszeit des TuS-Trainers beim Stand von 17:23 (40.) brachte für die Lübbecker keine Verbesserung. Der VfL Gummersbach baute seine Führung, gut unterstützt von seinen Fans in der ausverkauften Schwalbe Arena, weiter kontinuierlich über 26:20 (46.) und 30:21 (52.) aus. Zwar verkürzte der TuS durch drei Tore in Folge von Nikola Manojlovic, Vuk Lazovic und Jens Bechtloff noch einmal auf 24:30 (54.), doch dieser kleine Zwischenspurt brachte den VfL nicht mehr wirklich in Bedrängnis. Schlussendlich kassierte der TuS N-Lübbecke im letzten Saison-Auswärtsspiel eine verdiente 28:33-Niederlage.

 

Stimme zum Spiel:

Goran Perkovac (TuS N-Lübbecke): „Glückwunsch an Emir und seine Mannschaft. Zuerst muss ich Emir Kurtagic für seine hervorragende Arbeit, die er hier in Gummersbach leistet, ein Kompliment aussprechen. Die Mannschaft entwickelt sich stetig weiter. In der ersten Halbzeit hätten wir mit zwei bis drei Toren in Führung gehen müssen, doch wir machten zum Ende hin zu viele Fehler. Die zweite Halbzeit haben wir in den ersten 15 Minuten komplett verschlafen, hatten diesmal leider auch keine gute Torhüterleistung. Später sind wir dann wieder ins Spiel hereingekommen, das war aber zu spät. Wir haben es nicht geschafft, Julius Kühn als den überragenden Werfer zu stoppen, er hat uns aus allen Lagen >zerschossen< und hat zudem noch einige tolle Anspiele gezeigt. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich trotzdem nicht unzufrieden. Einige meiner Spieler, die heute auf der Platte standen, sind in der nächsten Saison nicht mehr beim TuS und haben trotzdem noch toll gekämpft, das ist lobenswert.“  

Statistik:

VfL Gummersbach: Lichtlein (8/1 Paraden), Puhle (2/1 Paraden); Schroeter, Ernst (4), Schindler (1), Kühn (9/1), Baumgärtner (3), Persson, Pevnov (2), Zufelde, Jonsson, Schmidt (5/3), von Gruchalla (1), Becker (3), Schröder (5).

TuS N-Lübbecke: Blazicko (2 Paraden), Skok (5/1 Paraden); Bechtloff (3/1), Tauabo, Pieczkowski, Manojlovic (3), Lazovic (4), Suton (3), Schagen (3/1), Zetterman (8/3), Grabarczyk, Klimek (1), Remer (3).

Siebenmeter: 4/5 – 4/6 Schmidt an Skok – Schagen an Lichtlein, Zetterman an Puhle

Strafminuten: 2/3 – Kühn (7.), Becker (42.) – Manojlovic (10.), Suton (29. + 37.)

Schiedsrichter: Sebastian Grobe / Adrian Kinzel

Zuschauer: 4.132

Spielfilm: 2:1 (4.), 2:2 (5.), 3:2 (6.), 6:4 (10.), 7:4 (12.), 8:7 (17.), 9:10 (22.), 12:13 (27.), 13:13 (28.), 15:13 (HZ), 16:14 (32.), 19:15 (35.), 21:16 (37.), 23:17 (40.), 27:20 (48.), 28:21 (49.), 30:21 (51.), 30:24 (54.), 31:24 (55.), 32:25 (58.), 33:28 (EN)