TuS Freitag in Dormagen: Ziel kann nur Sieg lauten

Geschichte wiederholt sich, auch im Handball. Wie schon vor zwei Jahren, so hat der TuS N-Lübbecke auch in der aktuellen Zweitliga-Saison ein Gastspiel bei einem Aufsteiger zum Saisonauftakt zu absolvieren. Seinerzeit ging eine weite Reise nach Konstanz, dieses Mal bleiben die Ziercke-Schützlinge innerhalb von NRW. An diesem Freitag, 24. August, 19.30 Uhr, treffen die „Rot-Schwarzen“ im Bayer-Sportcenter auf den aktuellen Aufsteiger TSV Bayer Dormagen.

 

Gut 48 Stunden vor dem Saisonauftakt in der 2. Liga machten TuS-Trainer Aaron Ziercke und seine Schützlinge Jó Gerrit Genz und Peter Strosack (beide mit Dormagener Vergangenheit) bei der Pressekonferenz in der TuS-Geschäftsstelle deutlich, vor dem Gegner einerseits reichlich Respekt zu haben (Ziercke: „Dormagen wird seine Aufstiegseuphorie in die Waagschale werfen“), andererseits könne das Ziel am Freitagabend, „für uns dennoch nur Sieg lauten“. Aaron Ziercke stellte weiter heraus, dass „unser nächster Gegner bereit ist, Risiko zu spielen, er hohes Tempo gehen kann, nicht zuletzt über die Schnelle Mitte Erfolg generiert“. Dies gelte es, wirksam zu unterbinden und selber“ mit konzentriertem Angriffsspiel, gutem Rückzugsverhalten und starker Abwehrarbeit zu überzeugen“.

Vom schon bei der Saisonauftakt-Pressekonferenz verkündeten Saisonziel „sofortiger Wiederaufstieg“ werde keinesfalls abgerückt, beantwortete der TuS-Coach eine entsprechende Frage. Dies bleibe selbstverständlich auch realistisch, bedeute aber keineswegs, „dass das ein Selbstläufer wird“. Voraussetzung zum Gelingen sei „hundertprozentiges Engagement in allen Spielen“, enge Partien dürften noch genügend dabei sein. Respekt vor jedem Gegner sei von Nöten, „wir haben es in dieser Saison mit einer besonders starken 2. Liga zu tun“. Beim Pokal-Wochenende hätten seine Spieler bereits viele Vorgaben gut umgesetzt. Nachholbedarf sieht der Coach noch darin, dass bei der Abwehrarbeit „noch intensiver untereinander kommuniziert wird“.

Jó Gerrit Genz und Peter Strosack unterstrichen am frühen Mittwochnachmittag die Richtigkeit, „das klare Saisonziel so auszugeben“ und auch, „dass das frühzeitig passiert“ sei. Das Duo betonte jedoch auch, dass „ein langer Weg mit 38 Spielen “ noch bevorstehe. Zudem zeichne sich die 2. Liga dadurch aus, „das jeder jeden schlagen kann“, so Peter Strosack. Die Vorfreude auf die Partie in Dormagen sei in jedem Fall präsent. Jó Gerrit Genz: „Meine Familie aus Gummersbach wird in der Halle sein. Und ich habe in und um Dormagen auch noch freundschaftliche Kontakte außerhalb des Handballs“ Daher sei es ein besonderes Match, „das wir unbedingt gewinnen wollen!“

Teammanager Zlatko Feric ergänzte, ganz wichtig für den weiteren Saisonverlauf sei ein guter Start. Besonders motiviert seien nicht alleine jene recht vielen Gegner, die auch mit Aufstieg liebäugelten. Auch dass diesmal gleich fünf Mannschaften am Ende absteigen müssten, berge Gefahren in jeder Partie. Daher gelte: Gerade in den Partien gegen die vermeintlichen Underdogs „müssen wir punkten!“

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