TuS am Samstag um 20 Uhr: Starker HSV Hamburg in der Merkur Arena

Für einen Trainer – zumal im Profisport – gehört sie gewissermaßen zur DNA: die Warnung vor dem nächsten Gegner! Und auch dieses Mal hat Lübbeckes Coach Emir Kurtagic allen Grund dazu, den kommenden Gast auf gar keinen Fall kleinzureden. Der HSV Hamburg habe zwar jüngst drei Auswärtsspiele hintereinander verloren, „aber allesamt gegen sehr starke Kontrahenten“. Der TuS hat zuletzt zuhause gegen Hamm verloren, jedoch geht er mit der Empfehlung von zwei verdienten Siegen in fremdem Hallen – davor und danach – in das letzte Nettelstedt-Heimspiel des Kalenderjahres. Achtung, liebe Zuschauer: Die Partie an diesem Samstag, 14. Dezember, beginnt erst um 20 Uhr!

 

Gegen diesen starken Gegner sei dennoch ein doppelter Punktgewinn Maß und Ziel. Emir Kurtagic: „Wir richten den Fokus auf uns, wissen was wir leisten können, wenn wir unsere Fähigkeiten abrufen!“ Nach dem Stand von Donnerstagmittag wird die Lübbecker Mannschaft mit ihrem stärksten Kader ins Rennen gehen. Lediglich Valentin Spohn hatte sich eine kleine Infektion eingefangen, sollte aber am Samstagabend mitwirken können.

Das Team des HSV Hamburg sei in allen Mannschaftsteilen hervorragend aufgestellt, führt TuS-Trainer Emir Kurtagic weiter aus. „Im Tor stark, mit einem Topscorer am Kreis, körperlich starken Rückraum-Leuten, mit zwei wendigen Mittelmännern, die besonders stark im ‘1 gegen 1’ agieren können“, zählt der heimische Handballlehrer auf.

Moritz „Mo“ Schade hat sich – wie alle im TuS-Lager – über die beiden Auswärtssiege „besonders gefreut, wobei die Erfolge in Essen wie in Eisenach eine ganz ähnliche Gewichtung haben“. Diese beiden Siege sprächen bei aller Bescheidenheit „schon für unsere Qualität“. Man habe deutlich dabei gesehen, „über welches Potenzial wir verfügen“. In gewisser Weise sei der Sieg in Eisenach „auch schon eine gute Vorbereitung auf das Hamburg-Spiel“ gewesen.

Da es das letzte Heimspiel des Jahres 2019 und auch vor der EM-bedingten Pause sei, wolle das TuS-Team „nochmals besonders positiv auf sich aufmerksam machen“, so Trainer Emir Kurtagic. „Wir sind aktuell auf einem guten Weg!“ Es habe nach der Flaute mit den drei Niederlagen hintereinander vor gut zwei Monaten einen klaren Aufwärtstrend gegeben, der möglichst lange fortdauern könne und solle. In 6 der dann 8 folgenden Spiele hätten die Jungs sehr überzeugt. „Und 100 Prozent gegeben haben sie in jeder Partie.“ Nun gehe es schlicht darum, bis zum Jahresende, zuhause gegen Hamburg sowie auch in Aue und Rimpar, „uns in eine möglichst gute Position für den Rest der Saison zu bringen“, so TuS-Trainer Emir Kurtagic abschließend.

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