TuS am Samstag bei seinem baldigen Coach in Hüttenberg zu Gast: Bessere Chancenverwertung unabdingbar

Die zweite anspruchsvolle Auswärtsaufgabe binnen acht Tagen steht für den TuS N-Lübbecke an diesem Samstag, 25. Mai, 18 Uhr, beim TV Hüttenberg an. Im Sportzentrum Hüttenberg treffen die Felixson-Schützlinge somit auf die Mannschaft des TuS-Trainers ab der kommenden Saison 2019/20, auf die derzeitige Auswahl von Emir Kurtagic. Schon allein dies macht einen gewissen Reiz für Samstag aus. „Warum sollte das nicht sogar ein Vorteil für den TuS sein, wenn sich die künftigen Spieler diesbezüglich präsentieren möchten?“ Eine Steigerung von Nettelstedt-Lübbecke gegenüber der Niederlage bei Nordhorn-Lingen sei aber ohnehin von Nöten. „Angefangen bei einer viel besseren Chancenverwertung“, so TuS-Coach Heidmar Felixson weiter.

 

Viel Gutes habe er im Videostudium beim kommenden Gegner Hüttenberg ausmachen können, so der Trainer des TuS. Die offensive und aggressive Deckung – mal 6-0 bis hin zur 3-2-1-Variante oder die offensive 6-0, die im Nu zur 4-2 Abwehr wird – sei zu nennen und sehr viel Dynamik im Spiel nach vorn. „Das wird ein schwerer Gang für uns“, man habe aber allemal die Qualität, „den Knoten am Samstagabend dort platzen zu lassen“.

„Wenn Du Selbstbewusstsein hast, gehen die großen Torchancen auch rein“, blickt Dener Jaanimaa auf die Partie bei Nordhorn-Lingen zurück. Das sei alles vor allem „auch eine Kopfsache“. Für das Auftreten in Hüttenberg womöglich ein Königsweg, „dass wir ohne Druck spielen können“. Und einfach „nicht mehr so viel nachdenken“.
Mehr denn je komme es gerade in der 2. Liga „auf Kampf und Leidenschaft an“, so Trainer Heidmar Felixson weiter. Den Weg wieder nach oben zu gehen mit der Leistung, gelinge wohl nur Schritt für Schritt, „aber wir wollen jetzt am Samstag unbedingt damit wieder anfangen“.

Die Kritik aus dem Umfeld, nicht zuletzt auch von den treuen Fans, „sei vollauf gerechtfertigt“, fasste bei der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag in der TuS-Geschäftsstelle Rückraumspieler Dener Jaanimaa zusammen. „Die kommen zu den Heimspielen, fahren auswärts weite Strecken, bezahlen die Tickets… Und müssen dann solche Enttäuschungen erleben!“ Manch andere Partie, gerade auch in der Vorrunde, habe jedoch gezeigt, dass der TuS es viel besser könne. Das wolle man nun unbedingt wieder abrufen.

Stand Mittwochnachmittag ist beim TuS personell alles zum Besten bestellt. Vielleicht wirklich ein gutes Zeichen, um mit etwas Zählbarem aus Nordhessen an den Wiehen zurückzukehren.

 

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