Top-Torschütze im Bruderduell – Gegen Dormagen an Leistungsgrenzen gehen!

Die zweite Englische Woche steht für den TuS N-Lübbecke auf der Agenda. Und erneut werden die Kurtagic-Schützlinge dabei stark gefordert sein. Nettelstedt trifft jetzt am Mittwoch, 31. März, 19.30 Uhr, in der Merkur Arena auf die in der laufenden Saison in der Tabelle richtig gut positionierten Handballer vom TSV Bayer Dormagen. Zudem hat der Sechste im Klassement schon im Hinspiel am 31. Oktober mit einem 25:25 dem Lübbecker Team mächtig Paroli geboten.

 

So muss der TuS-Coach auch vor diesem Gegner warnen gegenüber seinen Spielern, aber allein Rang 6 in der Tabelle sagt schon sehr viel über die Rheinländer aus. Emir Kurtagic: „Dormagen verfügt ganz einfach über viele richtig gute Leute und macht schon die letzten drei Jahre eine gute Entwicklung“. Dort schiele man inzwischen „auch schon längst wieder weiter nach oben“. Zwei Trainingseinheiten blieben nun bis Mittwochabend, „um uns auf diese schwere Aufgabe möglichst optimal vorzubereiten.“ Nur maximale Einstellung und die Bereitschaft, „an Leistungsgrenzen zu gehen“, ebne am Mittwochabend dem TuS den Weg für zwei weitere Punkte.

Gleichwohl sei ein weiteres Erfolgserlebnis für seine Jungs realistisch, wenn „wir das gute Niveau vom Samstagabend in Bietigheim halten können“. Nicht zuletzt Abwehr- und Torwartleistung seien bei der jüngsten TuS-Partie die Grundlage für den Auswärtssieg gewesen. Das habe richtig gutgetan „nach der gefühlten Niederlage“ gegen denselben Gegner drei Tage davor im Heimspiel. Die TuS-Jungs hätten beim Rückspiel einen Sieg eingefahren, „der zu keiner Zeit in Gefahr gewesen“ sei, „was für die Qualität des Teams“ spreche. Fehlen werden dem Coach am Mittwoch Torwart Johannes Jepsen und Yannick Dräger. Fürs Gehäuse rückt der 3. TuS-Torwart Peter Kowalski, sonst in der A-Jugend-Bundesliga aktiv, in den Kader des Zweit-Bundesliga-Teams.

Tom Skroblien, bisher Top-Torschütze des TuS und auch der ganzen 2. Liga, sieht sich am Mittwochabend seinem Bruder gegenüber. Linus Skroblien ist Rückraumspieler bei den Rheinländern und viereinhalb Jahre jünger als der „Skroblien vom Wiehen“. Tom freut sich sehr auf die Begegnung mit Linus. „60 Minuten lang sind wir Gegner“ und nach dem Schlusspfiff werde ganz sicher freundschaftlich das Geschehene miteinander eingehend besprochen. Den Weg zu einem erneuten Sieg sieht der TuS-Linksaußen gegeben, „wenn wir 60 Minuten lang alles in die Waagschale werfen, nicht zuletzt wieder hochkonzentriert in der Abwehr stehen“. Auf jeden Fall sei der TuS N-Lübbecke heutzutage gefestigter – gegenüber der Partie in der Hinrunde, als es in Dormagen 25:25 ausgegangen war.

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