Tag der offenen Tore in Hüttenberg: 37:29-Sieg für einen TuS, der wieder viel Freude macht

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Am jüngsten Liga-Erfolgserlebnis vor 14 Tagen in Lübeck-Schwartau knüpfte der TuS N-Lübbecke am Samstagabend in Hüttenberg an. Als habe es das Pokalspiel 72 Stunden zuvor in Dessau nie gegeben, war dies wieder eine Nettelstedter Mannschaft, die souverän sowie nervenstark agierte und auch rein handballerisch nahezu die ganzen 60 Minuten lang die Zügel ganz feste in der Hand behielt. Zwar sind 29 Gegentore nicht so prall, was aber soll’s, wenn vorn das kleine Leder wunderbar rotierte und es 37-Mal Grund zum Tor-Jubel gab. Im zweiten Durchgang hieß es „7 gegen 6“ für die Hausherren, wenn sie im Angriffsmodus waren. Viel sprang am Ende nicht raus für den TV Hüttenberg, da Lübbecke Gegenmittel parat hatte. Vermehrt zwangen die Haaß-Schützlinge die Mittelhessen nun zu technischen Fehlern. Beste Werfer für die Jungs vom Wiehen: Tom Skroblien (8/2), Jó Gerrit Genz (7), Peter Strosack und Yannick Dräger (je 4). Selbst TuS-Keeper Havard Asheim kam gar zu 2 Treffern. Stand Samstagabend ist Nettelstedt-Lübbecke in der Tabelle schon Vierter! Nach dann 35 Tagen Heimspiel-Pause erwarten die Rothemden kommenden Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr, den HC Empor Rostock in der MERKUR Arena Lübbecke.

 

Beim 3:2 (4. Minute) war‘s die letzte Hüttenberger Führung, das 9:9 (14.) der letzte Gleichstand. Danach hatte der TuS die Begegnung recht gut im Griff. Erwähnenswert Yannick Drägers wunderhübscher Dreher zum 3:4 (5.) und auch der Treffer von ihm vom Kreis zum 4:5 (7.), auch weil ein Zuckerpass von Tom Skroblien vorausgegangen war. Einen Knaller in den Winkel lieferte Peter Strosack zum 10:12 (19.) ab. Mit Drei-Tore-Führung für den TuS ging es in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Hälfte blieben die Westfalen hellwach, wenngleich der TVH nach knapp 40 Minuten noch zweimal bis auf einen Treffer herangekommen war, letztmalig in der 39. Spielminute, als es 21:22 stand. Der folgende 7:0-Lauf (bis 21:29) zugunsten der Haaß-Sieben brachte mehr als nur eine Vorentscheidung. Viele technische Fehler bei den Mittelhessen, aber auch Havard-Asheim-Paraden begünstigten die Situation aus TuS-Sicht. Der 5:2-Zwischenspurt für Hüttenberg (auf 26:31) bis zur 53. Minute tat nichts mehr zu Sache. Das Ding war durch, fröhliche Heimfahrten für Mannschaft wie für die zahlreichen TuS-Fans „gebucht“!

Rolf Hermann, Sportlicher Leiter beim TuS, war nach Spielschluss – na, logisch – bester Laune: „Zwar haben wir über weite Strecken doch einige Probleme in der Abwehr, können dies im Verlauf der zweiten Halbzeit aber mehr und mehr lösen. Vor allem auf der rechten Deckungsseite gelingt es uns, ein paar Stürmerfouls zu provozieren. Vorne haben wir das die gesamte Spielzeit lang sehr ordentlich gemacht.“ Ein dickes Lob hatte Rolf Hermann für die mit großem Aufgebot angereisten TuS-Anhänger übrig: „Ihr wart laut und gut. Das hat uns mächtig geholfen! Danke, Danke!!“

 

Stimme zum Spiel:

Michael Haaß (TuS N-Lübbecke): „Mit Fortdauer des Spiels im zweiten Durchgang bringen wir das sehr souverän nach Hause heute Abend. In der Anfangsphase agieren wir in der Deckung zunächst noch zu passiv, mussten uns da erst noch finden. Aber komplett gut agieren wir vorn. 37 Tore sprechen da eine deutliche Sprache. Als der Gegner dann auf „7 gegen 6“ umschaltet, ist es auch wieder nicht leicht, uns gut darauf einzustellen. Da musst Du Dich in der Deckung ganz einfach viel, viel mehr bewegen. Nach der Pokalniederlage musste ich gar nicht so sehr viel reden. Die Jungs wussten auch selbst, was heute Abend gefordert war. Ich hatte vor der Partie schon ein gutes Gefühl und meine Erwartungen haben sich bestätigt. Und der Erfolg heute in Hüttenberg wird das Selbstvertrauen bei meinen Spielern weiter stärken.“

 

Statistik

TV Hüttenberg: Grazioli (9 P.), Plaue (2 P.); Schwarz (1), Kirschner (2), Opitz (1), Theiß (3), Fujita (1), Weber (6/2), Zörb (1), Reichl (3), Hofmann (1/1), Klein (4), Jockel (2) Kuntscher (3).

TuS N-Lübbecke: Asheim (5 P., 2 Tore), Katsigiannis (3/1P.); Genz (7), Holzhacke, ten Velde (3), Baumgärtner, Ebner (3), Petreikis, Strosack (4), Dräger (4), Kontrec (1), Mrakovcic (2), Nissen (3), Petrovsky, Skroblien (8/2).

Siebenmeter: 3/5 – 2/2 – 3/5 Weber an Katsigiannis (26.), Hofmann an die Latte (47.)

Zweiminutenstrafen: 4:4 – Weber (3.), Theiß (37.), Klein (41.), Zörb (48.) – Nissen (13. + 26. + 49.), Dräger (47.)

Disqualifikation: Nissen (49.; 3. Zeitstrafe)

Schiedsrichter: Eelco Schmitz und Robin Schmitz

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