Stimmung nach Erfolgserlebnis bestens: TuS am Freitag in der Merkur Arena gegen Hagen

Wenn auch das mit 26:27 verlorene Hinspiel in Hagen das TuS-Lager immer noch wurmt, will niemand das Wort „Revanche“ in den Mund nehmen. „Wir spielen vor eigenem Publikum, hier zu Hause haben wir meist Gutes abgeliefert, also wollen und können wir auch jetzt Freitagabend gewinnen“, hebt Lübbeckes Trainer Aaron Ziercke hervor. Daher sollen die nächsten beiden Punkte her, „ohne dass, wir da überheblich sind – wäre schließlich auch respektlos dem Gegner gegenüber“, so Ziercke weiter – bei der obligatorischen Pressekonferenz des TuS N-Lübbecke 48 Stunden vor der nächsten Pflichtspielaufgabe. Nettelstedt-Lübbecke trifft jetzt Freitag, 15. Februar, 19.30 Uhr, in der Merkur Arena Lübbecke, auf den VfL Eintracht Hagen.

 

Weniger auf die Niederlage in Hagen vor nun auch schon wieder mehr als fünf Monaten möchte der TuS zurückschauen, sondern eher auf das jüngste Erfolgserlebnis vor wenigen Tagen beim Wilhelmshavener HV. Die mit 31:24 gewonnene Partie sei „über nahezu die gesamte Spielzeit sehr okay“ gewesen, fasste Aaron Ziercke am frühen Mittwochnachmittag nochmals zusammen: „Wir sind souverän aufgetreten, haben dank starker Abwehr Ballgewinne erzielt und in der ersten und zweiten Welle eine ganze Reihe an Toren erzielt!“

„Das war Tempospiel – so, wie ich es mir vorstelle.“ Und auch nach dem Seitenwechsel „hat es keine Hänger bei uns gegeben“. Einstellung und Auftreten sowie „die Körpersprache und die nötige Disziplin“ hätten das TuS-Team beim WHV ausgezeichnet. So könne es ruhig weitergehen. Die Gefahr, die von jedem nächsten Gegner ausgehen kann, schilderte der Coach auch im aktuellen Fall Eintracht Hagen. Er macht dies aber keineswegs mehr an der Hinspielniederlage fest, „die ist nun mal Geschichte“, sondern fügt an, „dass die halbe 2. Liga gegen den Abstieg spielt“. Auch Hagen – „und deshalb rechne ich mit einem starken kämpferischen Auftritt der Eintracht“, zumal mit deren aggressiv-offensiver Abwehr, „mit der sie immer wieder ganz schön nerven können“. Für den TuS N-Lübbecke könne für den Freitagabend aber sehr hilfreich sein, „dass wir in Wilhelmshaven ein wichtiges Erfolgserlebnis hatten“.

Das sieht auch TuS-Linksaußen Jan-Eric „Specki“ Speckmann so. Vor der Partie beim WHV sei das ganze Team schon noch „recht angespannt gewesen – wie eigentlich immer, wenn Du nach Sommer- oder Winterpause erstmals wieder auf die Platte musst“. „Die sehr gute Stimmung“ auf der Heimfahrt im Bus sei bestimmend auch für die bisherige Trainingswoche. „Ja“, ergänzt der Trainer, „die Lockerheit ist spürbar“. Etwaiges Liebäugeln weiter nach oben im Tabellenbild ist aber weiter tabu. Eine Formulierung, die einer Phrase gleichzukommen scheint, aber sehr richtig für den TuS N-L jetzt ist, sagten Coach und Spieler unisono: „Wir schauen von Spiel zu Spiel!“ Berechnungen, was man selbst noch an Punkten gewönne, Gegner aber verlören…? Für Aaron Ziercke bleibt solches Denken weiterhin und für immer falsch: „Handball ist Ergebnissport und keine Mathematik.“

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