„Sind bereit, eine Reaktion zu zeigen!“: Der TuS N-Lübbecke empfängt am Samstag, 19 Uhr, den TuS Ferndorf

Kein Gegner sei angenehm in der 2. Liga. Wer gewinnen wolle, müsse auch bereit sein, „sich für den Erfolg zu opfern“. Fehlten auch „nur ein paar Prozent, hast Du schon verloren…“, sagt TuS N-Lübbeckes Trainer Emir Kurtagic nach dem bekannt ganz schwachen Auftritt der Mannschaft vor wenigen Tagen beim 24:31 in Dormagen. Ein Spiel werde frühestens dann erst angenehm, wenn „wir zeigen, was wir können“ und einfach liefern, also die beiden Punkte jetzt am Samstag, 19 Uhr, in der Merkur Arena, behalten. Gegner wird der TuS Ferndorf sein, derzeit bei 4:6 Zählern in der Tabelle hinter Nettelstedt platziert.

 

Umfangreich sei in den vergangenen Tagen über den Misserfolg bei der Dormagen-Partie gesprochen worden, berichteten der Coach und sein Spieler Lukasz Gierak, die am Donnerstagmittag zur Pressekonferenz in die TuS-Geschäftsstelle gekommen waren. Man müsse tatsächlich wollen und es bestehe „die Pflicht, die richtige Einstellung und ganze Bereitschaft zu zeigen“. Die Frage nach der siegreichen Mannschaft sei vor allem eine danach, „wie viel ich bereit bin, dafür zu investieren“, so Emir Kurtagic.

Und da sei es egal, wieviel Qualität eine Mannschaft auf dem Papier auch besitzen mag. „Erst wenn der unbedingte Wunsch zu gewinnen“, in einer Partie durchschlage, könne man gegen den Gegner erfolgreich bestehen. Aus der Geschichte des Dormagen-Spiels könne man aber auch „viel lernen“. Und klar sei auch, dass in der Vorbereitung so vieles schon sehr gut geklappt habe, vor allem in der Deckung, wenn man sich allein an den Sieg im Spielo-Cup gegen den Erstligisten Leipzig erinnere.

Rückblicke auf Leipzig und Dormagen dürfe man zwar zulassen und doch könne die Zeit nicht zurückgedreht werden. „Wir haben viele Dinge, die schiefgelaufen sind im Team angesprochen – doch nun erwartet uns in 48 Stunden eine neue sehr wichtige Aufgabe“, so der Trainer. „Wir wollen aus der jüngsten Niederlage lernen und sind bereit, eine Reaktion zu zeigen“, so Emir Kurtagic weiter.
Lukasz Gierak hat viel Verständnis „für die Kritik an uns Spielern nach dem Auftritt in Dormagen“. Wenn man so wenig auf die Platte bringe, sei dies „absolut berechtigt“. Mentalitätsprobleme seien für die Niederlage nicht verantwortlich gewesen, wohl aber die zuvor so gut in Form gewesene TuS-Deckung, die vergangenen Samstag ziemlich versagt habe. Und dann werde das Spiel nach vorn auch gleich umso schwerer, „ganz egal wer der Gegner ist“.

Der TuS Ferndorf, so Emir Kurtagic, verfüge über gute Rückraum-Schützen und einen starken Mittelmann, der „viel Betrieb macht“. Schwachpunkte bei diesem Gegner seien absolut keine auszumachen. Die Ferndorfer legten „vor allem viel Leidenschaft“ in die Waagschale.

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