Samstag, 19 Uhr: Gegen Emsdetten soll und muss alles anders werden

Zwei Siege, eine Niederlage – so problematisch sieht die Bilanz des Kalenderjahres 2019 für den TuS N-Lübbecke zunächst gar nicht mal aus. Was negativ überraschte, war aber die Art und Weise, wie die Männer vom Wiehen beim TUSEM Essen (25:32 verloren) vor acht Tagen auftraten. Und wie eindeutig sie die Segel streichen mussten. Dass da eine Menge wieder gut zu machen sei und müsse – beim Heimspiel an diesem Samstag, 2. März, 19 Uhr, in der Merkur Arena gegen den TV Emsdetten, darüber ließen bei der Pressekonferenz in der Geschäftsstelle am Donnerstagnachmittag Trainer Aaron Ziercke und Kreisläufer Moritz „Mo“ Schade dann auch nicht die geringsten Zweifel aufkommen.

 

„Dem Gegner – dank geschlossener Mannschaftsleistung – schnell den Schneid abkaufen“, gibt der Coach als ein Ziel für Samstag vor und Mo Schade fasst es u.a. so zusammen: „Geredet haben wir genug und stehen alle in der Pflicht, klare Antworten auf der Platte zu geben“. Intensiv sei die Aufarbeitung der Schlappe in Essen zur Sprache gekommen, so der Trainer weiter. Gegen die Emsdettener Abwehr habe man beim Hinspiel in der Offensive einige gute Lösungen gefunden. Die eigene Deckung sei das Hauptproblem gewesen, wie es die vielen Gegentore beim 31:34 am 21. September auch klar aufgezeigt hätten.

Unverständlich sei es für ihn gewesen, so Aaron Ziercke, dass man in Essen auch nach der Halbzeitpause noch immer nicht den rechten Zugriff zur Partie fand, obwohl man in der Kabine noch viel angesprochen und sich vorgenommen hatte. Vor allem die Außen seien von den Mitspielern viel zu selten einbezogen worden. „Klar, erwarte ich schon generell eine Reaktion von meiner Mannschaft am Samstagabend gegen Emsdetten. Aber auch konkret: „Das ganze Auftreten muss stimmen – von Anfang an.“ Ohne die „nötige Aggressivität geht nun mal gar nichts“. Die Körpersprache müsse wieder eine ganz andere sein „und einer den anderen mitnehmen – und dann das TuS-Publikum auf unsere Seite ziehen“, fordert Aaron Ziercke.

Mit der Kritik an der Mannschaft nach dem Essen-Spiel müsse und könne man umgehen, so Mo Schade. Dahinter stehe „kein persönlicher Angriff“, sondern eher ein ganz eindringlicher Appell an „unsere Pflicht als Spitzensportler“. Für ganzheitlichen Erfolg seien solche klaren Hinweise unabdingbar. Jedem im Team auf der Platte sei der Ernst der Lage klar.

Stand Donnerstagmittag kann Kenji Hövels wieder für den TuS am Samstagabend auflaufen, dicke Fragenzeichen stehen dagegen hinter den Einsätzen von Lukasz Gierak (krankgeschrieben bis einschließlich Donnerstagabend) und Marko Bagaric (Tritt in die Wade). Aufgrund seines Muskelfaserrisses fällt Mannschaftskapitän „Feile“ Jens Bechtloff dagegen definitiv gegen Emsdetten aus.


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