Pokaltraum ausgeträumt: TuS unterliegt in Dessau mit 30:34

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Der Traum vom Achtelfinaleinzug ist am Mittwochabend für den TuS N-Lübbecke nach der 30:34-Niederlage (17:19) beim Dessau-Roßlauer HV 06 geplatzt. Zu viele technische Fehler und die sonst so gute Abwehrarbeit brachten die Nettelstetder heute um den verdienten Lohn. Lange Zeit, die Niederlage zu verdauen, bleibt dem TuS nicht: Bereits am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, ist das Team auswärts beim TV Hüttenberg, die heute ebenfalls ihr DHB-Pokal Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim mit 26:31 verloren, gefordert.

 

Nachdem sich Gerrit Genz zum 1:1-Ausgleich (3.) durchgetankt hatte, trafen in den folgenden Minuten ausschließlich die Spieler des Dessau-Rolßlauer HVs. So geriet der TuS mit 1:5 (8.) ins Hintertreffen. Das zweite TuS-Tor besorgte ebenfalls Gerrit Genz, ehe dann Peter Strosack und Yannick Dräger zum 4:7 (11.) verkürzten. Zum 5:8 (12.) ging Marek Nissen allein durch die Dessauer Abwehr und Sohmann traf im Gegenzug per Unterarmwurf. Insgesamt gesehen, machte es der TuS dem Gegner viel zu einfach, zu Treffern zu kommen.

Langsam aber sicher fand Netteletstedt besser in die Partie und nachdem Genz eine Zweiminutenstrafe erhielt (19.), kam Dominik Ebner in die Partie. Nach dem Treffer von Tom Skroblien zum 11:13 (20.) und einem technischen Fehler Dessaus, netzte Ebner zum 12:13-Anschluss ein. Niko Katsigiannis parierte jetzt den Dessauer Ball und Luka Mrakovcic hatte die Chance zum Ausgleich – vergab aber in den Block. Wieder hatte Katsigiannis die Finger im Spiel, hielt den nächsten Ball und Dominik Ebner traf jetzt zum 13:13-Ausgleich (22.). Dessau nahm jetzt die Auszeit. Emanuel und Hrstka mit einem Gegenstoß brachten Dessau wieder mit „2“ in Führung. Diesen Toren lief der TuS nun wieder hinterher. 27 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit legte auch TuS-Trainer Haaß die grüne Karte. Marek Nissen traf – wie abgesprochen – zum 17:19-Pausenstand.

Die zweite Halbzeit begann der TuS in Unterzahl, Tin Kontrec musste noch warten, bis er wieder mitmischen durfte. Aber auch auf Dessauer Seite musste Gempp zunächst auf der Bank platznehmen. Havard Asheim, der zum Ende der ersten Halbzeit ins Tor gekommen war, startete auch in der zweiten Halbzeit und konnte den ersten Dessauer Treffer auch nicht verhindern. Marek Nissen traf – nach vorangegangener Asheim-Parade – für den TuS zum 18:20 (34.). Nach dem 19:23 (36.) nahm Haaß die zweite Auszeit, versuchte neue Impulse zu geben, doch diese währten für die 6 Feldspieler nicht lange, denn in der 37. Minute kassierte Yannick Dräger nach einem Foul die rote Karte. Leos Petrovsky übernahm nun den Part am Kreis, klaute auch zwei Mal den Ball, doch Strosack und Nissen fanden ihren Meister in Dessaus-Schlussmann Platzwaldt, der in dieser Phase stark hielt. Folglich erhöhten die Gastgeber auf 19:25. Benas Petreikis erlöste den TuS von der rund 10-minütugen Torflaute mit seinem Treffer zum 20:25.

In den folgenden Minuten sorgte Peter Strosack dafür, dass der Abstand für den TuS nicht zu groß wurde, in dem er das 21., 22. und 23 TuS-Tor erzielte. Dessau ließ sich allerdings auch nicht bitten und traf ebenso, sodass bis zur 48. Minute ein 23:29 aus TuS-Sicht auf der Anzeigentafel stand.
Für die letzten 10 Minuten rückte wieder Katsigiannis für Asheim zwischen die Pfosten und nachdem erneut Strosack – jetzt vom Kreis – traf, fügte dieser sich sogleich mit einer weiteren Parade ein. Als Rutger ten Velde einen Baumgärtner-Pass sicher zum 28:31 verwandelte, keimte bei dem einen oder anderen sicherlich noch einmal Hoffnung auf, doch immer wieder hatte Dessau an diesem Abend die richtige Antwort. So auch, als Ambrosius kurz vor Schluss für Platzwaldt zwischen die Pfosten kam und direkt den TuS-Wurf entschärfte.

Am Ende verliert der TuS verdient beim Dessau-Roßlauer HV und kann sich nun voll und ganz auf die Spiele in der 2. HBL konzentrieren.

 

Stimme zum Spiel

Michael Haaß: Es ist schade, aber wir haben die Chance verpasst, weiterzukommen. Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen, haben uns dann reingekämpft und kommen auch zurück. Leider hatten wir nicht das Momentum in Führung zu gehen, dann wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen. Auch vorne kamen wir heute schlecht zum Tor, haben mit unserem eigenen Tempospiel zu kämpfen, was uns auch noch zwei Ballverluste einbrachte. Trotz alledem haben wir am Ende noch mal die Chance, das Spiel zu drehen, aber wir waren nicht in der Verfassung, dass uns das gelingt. Über die Niederlage müssen wir sprechen, aber viel Zeit haben wir nicht, denn in zwei Tagen haben wir das nächste schwere Auswärtsspiel beim TV Hüttenberg“.

 

Statistik

Dessau-Roßlauer HV: Platzwaldt (4 P.), Ambrosius (4 P.); Löser (7), Hrstka (4), Haake (1), Gempp (2), Sohmann (8/4), Misovych (1), Schmidt (1), Haeske (1), Gliese (4), Bones, Emanuel (5), Leu.

TuS N-Lübbecke: Asheim (3 P.), Katsigainnis (9 P.); Genz (3), Holzhacker, ten Velde (3), Baumgärtner, Ebner (3), Petreikis (2), Strosack (9), Dräger (3), Kontrec, Mrakovcic, Nissen (3), Petrovsky, Skroblien (4/1).

Siebenmeter:4/4 – 1/1

Zeitstrafen: 5:6 – Sohmann (7. + 23.), Bones (10.), Gempp (31. + 53.) – Dräger (6. + 37.), Mrakovcic (14.), Genz (19.), Kontrec (30.), Petrovsky (45.)

Disqualifikation: Dräger (37.)

Schiedsrichter: Fabian Friedel und Rick Herrmann

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