Nächstes „Endspiel“: Samstag gegen Eisenach

Nach 23 Tagen Spielpause geht es für unseren TuS N-Lübbecke in der DKB Handball-Bundesliga gleich wieder um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Am Ostersamstag, 26. März, Anwurf in der Merkur Arena um 19 Uhr, kommt es zum Kellerduell mit dem momentan um einen Tabellenplatz besser platzierten ThSV Eisenach. Bei einem Sieg des TuS würden die beiden Mannschaften die Tabellenränge tauschen – der nächste wichtige Schritt zu einem Saison-Happy-End für unsere Jungs, vorausgesetzt es geht alles gut.

 

„Eisenach hat jetzt bei der hohen Niederlage gegen Leipzig nicht das gezeigt, was sie eigentlich können“, warnte TuS-Trainer Goran Perkovac am Donnerstagmittag auf der obligatorischen Pressekonferenz in der TuS-Geschäftsstelle 48 Stunden vor diesem so wichtigen Match. „Mit dem Trainerwechsel (Anm. d. Red., auf Velimir Petkovic folgte am 14. März Gennadi Chalepo) können zusätzliche Kräfte mobilisiert werden, Eisenach wird uns alles abverlangen“, ist sich unser Coach der Brisanz des Spiels am Ostersamstag klar bewusst. Mannschaft und Trainer des TuS würden gewiss „nicht den Fehler begehen, das Team aus Thüringen zu unterschätzen“.

Den kurzfristigen Ausfall von Gabor Langhans (Knie-Operation) müsse die Mannschaft als Ganzes kompensieren, auch wenn Pontus Zetterman gegen Göppingen im rechten Rückraum überzeugt habe, seien „alle Spieler aufgefordert, wieder an die Grenzen zu gehen“. Daher freut es unseren Trainer umso mehr, dass Vuko Borozan nach seiner Verletzung von der Europameisterschaft in die Mannschaft zurückgekehrt ist. „Vuko kann uns im Angriff und in der Abwehr sehr helfen. Er ist schlichtweg ein positiver Typ“, so unser Trainer Goran Perkovac über den Rückkehrer.

TuS-Kreisläufer Christian Klimek, der seinen Coach zur Pressekonferenz begleitete, sieht für uns weiterhin alle Chancen auf den Klassenerhalt, obwohl die zwei Siege des TuS-Konkurrenten Bergischer HC beim TBV Lemgo und zu Hause gegen die TSV Hannover-Burgdorf die Sache nicht leichter gemacht hätten. „Wir sollten an die letzten drei Heimspiele abknüpfen – und Eisenach besiegen“, dann sähe es schon gleich wesentlich besser aus.

Das Hinspiel in Eisenach, es war der 22. August 2015, verlor unsere Mannschaft in buchstäblich letzter Sekunde – 30:31… „Da hatten wir auch gute Szenen, am Ende aber nicht das Glück. Das erste Saisonspiel gleich bei einem Aufsteiger zu bestreiten, war noch nie einfach. Heute treten wir anders auf – als noch im vergangenen Jahr“, so Christian Klimek zuversichtlich mit Blick auf Ostersamstag. Und: „Wir müssen unser Angriffsspiel konsequent durchbringen und dann auch die Konzentration bis zum Ende sehr hoch halten!“

Tickets für das Spiel in der Merkur Arena erhalten sind noch via Print@Home-Service im Ticket-Online-Shop sowie am Samstag an der Abendkasse erhältlich.

Werbung