Mit stabiler Abwehr um den Sieg kämpfen

Die Ausgangslage ist auch nach dem jüngsten Spieltag für den TuS N-Lübbecke unverändert. Mit einem Sieg wäre der Weg frei, das Tabellenende zu verlassen – vorausgesetzt Eisenach verliert an diesem Samstag. „Die Mannschaft kann nur noch gewinnen“ berichtet TuS- Teammanager Zlatko Feric und hält es in der derzeit misslichen Situation für ganz wichtig, „Ruhe zu bewahren“. Man vertraue der Mannschaft, die bereit und fähig sei, „neue Kräfte zu mobilisieren“. Das Team könne trotz allem am Samstag gegen Wetzlar „frei und selbstbewusst aufspielen“.

 

Obwohl die Tabellensituation „enormen Druck“ bedeute, will man von der ersten Minute an Vollgas geben, aggressiv verteidigen und das Spiel möglichst gut in den Griff bekommen, so der Wunsch von TuS-Trainer Goran Suton, denn am Samstag gehe es schlichtweg „um den ersten Sieg, den wir unbedingt landen wollen“. Zuversichtlich, dass dieses Unterfangen auch gelingt, ist Suton, da er in der Woche trotz der angespannten Lage „kleine Maßnahmen“ im Training ergriffen habe, um wieder mehr Freude im Spiel zu haben.

Der Grundstein für einen Sieg liege „im Abwehrverbund und wie dieser mit den Torhütern harmoniert – und umgekehrt. Sich dank guter Aktionen in der Abwehr Selbstvertrauen zu holen, lautet daher die Devise, jedoch sei jedes Spiel anders und Trainer und Spieler müssten immer über eine „gewisse Flexibilität“ verfügen, um auf verschiedene Spielsituationen reagieren zu können.

Neu ist eine solche Situation, mit 0:12 Punkten auf Tabellenplatz 18 zu stehen, auch für TuS-Rechtsaußen Bobby Schagen, der in der Sommerpause von der HSG Nordhorn an den Wiehen gekommen ist. Wie er mit dem Druck umgehe? Man versuche, aus den bisher gemachten Fehlern zu lernen und immer nach vorne zu schauen. Ganz ausblenden könne man die Situation allerdings nicht, denn „der Druck, den man sich selbst macht, ist immer noch der Größte“, so der Niederländer, der sehnlichst auf die ersten Pluspunkte für sich und sein Team hofft. „Wir müssen uns 60 Minuten ausschließlich darauf konzentrieren, was auf dem Spielfeld passiert!“