Meister-Bezwinger TuS vor nächster harter Prüfung: Mittwoch auswärts gegen Wetzlar

Von Benas Petreikis abgesehen, der für sein Heimatland Litauen unterwegs war, haben alle anderen TuS-Asse nach dem Sensationssieg über Kiel zweimal zwei freie Tage gehabt. Die taten gut, aber längst ist der Alltag zurückgekehrt, kreisen die Gedanken um die nächste anspruchsvolle Herausforderung. Die wartet auf die Kurtagic-Schützlinge an diesem Mittwoch, 10. November, 19.05 Uhr, bei der HSG Wetzlar. „Unser nächster Gegner ist hier der klare Favorit“, da lässt der TuS-Trainer keine Zweifel. Und Emir Kurtagic begründet dies u.a. damit, „dass die HSG acht Nationalspieler in ihren Reihen hat und seit langem ununterbrochen zur 1. Liga gehört und zuletzt in vielen Jahren unter Kai Wandschneider zusätzlich eine Riesen-Entwicklung gemacht hat“.

 
Klar, dass aber auch einiges für den TuS spricht, jetzt vor der Auswärtspartie in Wetzlar. Denn viel deutet darauf hin, dass Leos Petrovsky wieder ins Aufgebot rutscht. „Wir alle hoffen auf ihn und es sieht gut aus“, so der Trainer bei der Pressekonferenz am Montagmittag. Am Sonntag habe Leos erstmal wieder mittrainieren können. Dass das Lazarett sich noch weiter lichtet, damit sei aber noch nicht zu rechnen. Derweil Marek Nissen mit leichten Rückenproblemen sich auseinandersetzen müsse.

Was den jüngsten Erfolg über den THW Kiel betreffe, „den wir vernünftig verarbeitet haben“, so würden „die Erwartungen an uns nun vielleicht höher“, aber das sei der Anspruch des TuS-Kaders, damit gut umgehen zu können. In jedem Fall gelte, dass „wir am Mittwoch eine harte Prüfung vor uns haben – handballerisch, technisch, taktisch“. Gegenüber des Kiel-Spiels müssten seine Jungs „eher noch zulegen, auch wenn das kaum möglich erscheint“, so wie der Sensationssieg vom 30. Oktober Realität geworden sei.

Yannick Dräger sagte zum Match gegen Kiel, dass „die Mannschaftsleistung entscheidend gewesen“ sei. Damit ließ er die viele Anerkennung nach der Partie, für ihn als Einzelspieler, nur bedingt gelten. Yannick bescheiden: „Das ständige Training hilft uns allen sehr. Der Coach übt viele verschiedene Formationen mit uns ein. Und wenn Leute ausfallen, zum Beispiel im Abwehr-Innenblock, müssen eben die Nächsten ran.“ Es passe alles sehr gut: „Wir stehen als Team zusammen, bereiten uns auch dank Video immer intensiv vor und freuen uns auf den nächsten Matchplan.“ Gerade auch im Angriff lasse man den Ball gut fliegen. Sollte doch mal ein Fehler passieren, sei meist „ein Mitspieler da, um ihn auszubügeln“.

Werbung

ad_handmade

ad_azkoyen