Letztes Spiel des Jahres: TuS am Mittwoch in Kiel

Das letzte Spiel des Jahres 2017 darf der TuS N-Lübbecke im Handballtempel „Sparkassen Arena“ beim THW Kiel bestreiten. Am Mittwoch, 27. Dezember, 19 Uhr, ist die Weihnachtsstimmung schon wieder vorüber und die TuS-Mannschaft möchte – mit dem Derbysieg über GWD Minden im Rücken – dem THW Kiel das Leben so schwer wie möglich machen. Die Favoritenrolle liegt gleichwohl eindeutig bei den „Zebras“ von der Förde.

 

Ohne Druck des Gewinnen-Müssens geht es also zu einem „leichten Auswärtsspiel“. Um an der Ostsee bestehen zu können, muss die Nettelstedter Mannschaft über 60 Minuten eine erneut starke Leistung abrufen. Mit dem Aufwind dank des Sieges vom Donnerstagabend sollte der TuS N-Lübbecke das sicher können. Für TuS-Teammanager Zlatko Feric kommt es vor allem darauf an, die „hart erarbeitete Tordifferenz einigermaßen zu halten“.

Zu Beginn der Saison habe man mit dem Auftaktprogramm, nämlich auswärts in Flensburg und dann zu Hause gegen Kiel, es schwer genug gehabt – und sich gleich auch zwei Klatschen eingefangen. Inzwischen sei die TuS-Mannschaft dank der Vielzahl absolvierter Spiele in der „stärksten Liga der Welt“ gereift und habe einen „kühleren Kopf“, so Lübbeckes Trainer Aaron Ziercke. Stets einen kühler Kopf zu behalten, sei auch am Mittwochabend in Kiel sehr hilfreich. Auch, weil der THW durch den wiedergenesenen Domagoj Duvnjak noch stärker geworden sei als im Hinspiel in der Merkur Arena, so der Nettelstedter Coach. „Duvnjak führt die Mannschaft und seine Mitspieler orientieren sich an ihm“, so Aaron Ziercke über den kroatischen Rückraumshooter.

Nicht mehr auf einem Abstiegsplatz zu stehen, sei ein „gutes Gefühl“, so Nettelstedts Rückraumspieler Ante Kaleb. Jetzt könne er über Weihnachten zu Hause erzählen, dass „wir nicht mehr Letzter sind“, sagt der Kroate mit einem Lächeln im Gesicht. Der vergangene Donnerstagabend mit dem Kreisderby gegen GWD Minden sei für ihn etwas Besonderes gewesen. Es war der erste Heimsieg in dieser Bundesliga-Saison für ihn und sein Team. „Nikola Blazicko hat mir im Vorfeld von dem besonderen Feeling erzählt“. Zwei Pluspunkte in der Bundesliga bedeuteten besonders viel, „wenn das auch noch im Derby passiert“.

Den Kieler Handballtempel kennt Ante Kaleb bereits. „Ich habe in der Champions League mit Zagreb dort gespielt“, berichtete Nettelstedts Nummer 7 bei der Pressekonferenz am Freitagmittag in der TuS-Geschäftsstelle. Damals habe er aber leider nur auf der Bank gesessen und auch für Zagreb sei die Reise nach Kiel damals leider nicht erfolgreich gewesen.

Nach einem Auslaufen am Freitagvormittag stand das Weihnachtsfest für die TuS Profis auf dem Programm. Und es war und ist Zeit, die kleineren und größeren Wehwehchen auszukurieren. Nils Torbrügge, Lukasz Gierak, Jó Gerrit Genz und Jens Bechtloff haben aus dem Minden-Spiel nämlich leichte Blessuren davongetragen. Ob es zu einem Einsatz bei Piotr Grabarczyk (Oberarm) und Marko Bagaric (Wade) für die Partie beim THW Kiel reicht, mochte Aaron Ziercke am Freitagmittag noch nicht prognostizieren. „Wir werden bei Marko und Piotr allerdings nichts riskieren. Wir benötigen zu den Spielen ab Februar fitte Spieler“, so der Trainer weiter. Heute, am 1. und morgen, am 2. Feiertag ist immer noch Weihnachten und doch arbeiten die Jungs dann wieder gemeinsam. Mit Videostudium und Hallentraining bereitet sich das TuS-Team auf die schwere Auswärtsaufgabe beim aktuellen DHB-Pokalsieger vor.

Der TuS-Lübbecke wünscht Ihnen weiterhin frohe Festtage!

 

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