Knappe Niederlage für den TuS: Nach 24:25 gegen Leipzig geht´s Samstag um Platz 3

Der TuS N-Lübbecke verliert das 2. Halbfinalspiel beim Spielo-Cup 2020 in der Merkur Arena gegen den LIQUIMOLY Handball-Bundesligist SC DHfK Leipzig knapp mit 24:25 (9:15) und spielt damit morgen um 17 Uhr im Spiel um Platz 3 gegen den Bergischen HC 06. Nach schlechtem Start, wuchs der TuS N-Lübbecke mehr und mehr ins Spiel hinein. Bis zur Pause musste die Kurtagic-Sieben allerdings kurzzeitig wieder etwas abreißen lassen. In der zweiten Halbzeit drehte Nettelstedt dann richtig auf, kämpfte leidenschaftlich, verpasste am Ende jedoch den Finaleinzug. Das erste Halbfinale entschied GWD Minden mit 29:28 (14:11) für sich. Damit spielt unser Kreisrivale morgen um 19 Uhr im Finale gegen den SC DHfK Leipzig.

 

Emir Kurtagic schickte folgende erste Sieben auf die Platte der Merkur Arena: Tom Skroblien, Valentin Spohn, Yannick Dräger, Roman Becvar, Dominik Ebner, Peter Strosack und Ajjosa Rezar. Der SC DHfK war der bislang stärkste Gegner unseres TuS in der Vorbereitung und der Klassen unterschied am Beginn deutlich. Nach Fehlwürden auf beiden Seiten, besorgten Kritzkalla ,Weber und Neumann die erste 3:0-Führng für die Gäste. Peter Strosack traf anschließend zum 1:3 (6.). Die Leipziger Abwehr stellte unseren TuS vor erhebliche Probleme und so nahm Emir Kurtagic beim Stand 1:6 (9.) die erste Auszeit der Partie und Peter Strosack netzte von Rechtsaußen zum 2:6 ein. Ein weiteres Tor von Linksaußen Tom Skroblien, eine Parade von Ajjosa Rezar und ein Treffer Yannick Drägers zum 5:8 (13) ließ das Ergebnis aus TuS-Sicht wieder etwas besser aussehen. Leipzigs Coach André Haber nahm daraufhin ebenso seine erste Auszeit. Der TuS hielt nun den Vier-Tore-Abstand gegen den LIQUIMOLY Handball-Bundesligist. Nach einem starken Block Yannick Drägers hielt Johannes Jepsen prima und vorne verkürzte Lutz Heiny auf 9:12 (23.). Die Lübbecker schien sich nun akklimatisiert zu haben. Johannes Jepsen parierte einen Siebenmeter von Kritzkalla (25.), doch leider konnte Benas Petreikis im Angriff nicht nachlegen. Leipzig speilte hingegen routiniert weiter und warf bis zur Pause einen 15:9-Vorsprung heraus.

In die zweite Hälfte startete Nettelstedt besser: Dominik Ebner und Leos Petrovsky beantworteten zwei Mamic-Tore postwendend zum 11:17 (33.). Der TuS hatte jetzt Selbstvertrauen getankt und Dominik Ebner, Valentin Spohn und Peter Strosack sorgten für 3 TuS-Treffer in Folge zum 14:17 (38.). Krizkalla per Siebenmeter unterbrach den TuS-Lauf nur kurzzeitig. Wieder zwei Ebner-Treffer und einmal Lutz Heiny per Gegenstoß ließen unsere Mannschaft auf 17:19 (41.) verkürzen und zwangen SC DHfK-Trainer Haber zu seiner zweiten Auszeit (41.). Einen Angriff und eine Gegenstoßtor von Krzikalla später legte auch Emir seine zweite grüne Karte (44.) Beide Mannschaften schenken sich nun nichts und kämpften mit hoher Intensität. Nach einem guten Block, nutze im nächsten Angriff Yannick Dräger seine Chance und erzielte den 18. TuS-Treffer (48.). Auf „2“ war unser Team nun dran. Leider gelang es Benas Petreikis nicht, mit einem verwandelten Siebenmeter den direkten Anschluss herzustellen. Im Gegenzug machte es Kritzkalla besser und brachte die Gäste wieder auf 20:23 (53.) in Führung. Emir Kurtagic justierte in der Auszeit (53.) nach, Peter Strosack, eine weitere Parade von Johannes Jepsen und ein Tempogegenstoßtor von Jan-Eric Speckmann brachten den TuS wieder auf 23:25 (59.) heran. Den letzten Treffer des Spiels setzte ein heute starker Dominik Ebner zum 24:25 (60.) Die letzte Leipziger Auszeit 8 Sekunden vor Schluss brachte nichts mehr ein.

 

Statistik:

TuS N-Lübbecke: Rezar, Jepsen; Becvar, Heiny (2), Ebner (8), Petreikis , Bagaric, Strosack (5), Mundus, Dräger (2), Spohn (2), Nissen, Speckmann (2), Petrovsky (2), Skroblien (1).

SC DHfK Leipzig: Saeveras, Birlehm; Wiesmach, Witzke, Krzikalla (11/5) , Meyer-Siebert (2), Binder, Pieczkowski (1),Müller, Roscheck, Weber (4), Neumann (2), Remke (), Gebala (1), Mamic (3), Milosevic (2).

Siebenmeter: 0/2 – Skroblien an Birlehm (30.), Petreikis an die Latte (51.) – 4/5 Kritzkallan an Jepsen (23.)

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