Jahresabschluss in Wetzlar

Das 27:30 gegen den HSV Handball ist nun auch schon wieder Geschichte. Die nächste Chance, den guten Trend auch wieder in Punkte umzumünzen, gibt es für den TuS N-Lübbecke bereits am 2. Weihnachtsfeiertag, Samstag, 26. Dezember. In der Rittal Arena Wetzlar beginnt um 19 Uhr die Partie bei der dortigen HSG. Unser TuS-Team schließt damit das Kalenderjahr 2015 ab. Die HSG Wetzlar hat am 23. Dezember einen Punkt aus Magdeburg (26:26) mit nach Hause gebracht.

 

Der neue TuS-Trainer Goran Perkovac arbeitet intensiv mit der Mannschaft. Sein Bild über das Team schärft sich, alle ziehen konzentriert in Spiel und Training an einem Strang. So kann der TuS die kommende Aufgabe in Wetzlar selbstbewusst annehmen. Es sollen die Automatismen wieder stimmen, vieles gut einstudiert, alles fleißig geübt werden. Der Coach hat dies auch schon bei seiner ersten Pressekonferenz im neuen Amt vergangenen Dienstag zum Ausdruck gebracht.

Spricht Goran Perkovac über die HSG Wetzlar, zollt er dem Kollegen Kai Wandschneiders großen Respekt. „Sie haben einen unglaublich guten Saisonstart hingelegt. Die Spieler harmonieren, die Chemie untereinander scheint wirklich zu stimmen“. Trotz mancher personeller Veränderungen im Sommer, habe sich Wetzlar schnell gefunden und eingespielt. Jedoch sei, so Goran Perkovac, nahezu jeder Gegner der Liga auch verwundbar. Um das Auswärtsspiel am 2. Feiertag zu gewinnen, müsse aber auch einiges beim TuS zusammenpassen. „Grundlage ist eine gute Abwehrarbeit und sicher auch möglichst das Vermeiden von technischen Fehlern.“

Gewiss: Die HSG Wetzlar hat den Vorteil, voll im „Soll“ bei den Pluspunkten zu stehen, hat bisher genügend Selbstbewusstsein getankt. Der TuS steht da schon anders unter Druck – aber das ist bekannt. Unsere Lübbecker Mannschaft hat in weiten Phasen gegen den HSV gut und mutig gespielt. Sie braucht sich daher, auch in Wetzlar überhaupt nicht zu verstecken!

Für unsere Mannschaft spricht zudem, dass sie in der Hinrunde gegen Wetzlar hier am Wiehen nur mit 28:29 verloren hat – am 26. September war’s. Da stimmten der Kampf und weitgehend auch der spielerische Aspekt. Und Niclas Pieczkowski (8 Treffer) und Gabor Langhans (6) schenkten aus dem Rückraum mächtig ein. Also: Noch einmal alle Kraft sammeln, zusammenstehen, in der Defensive „Beton anrühren“ und vorn den Ball schnell laufen lassen. Mit einem guten Resultat in die Januar-Pause gehen!