HC Elbflorenz – die Tiger aus Dresden

Am Samstag, den 15. August 2015 um 17:30 bestreitet der TuS N-Lübbecke sein erstes Pflichtspiel. Gegner im DHB-Pokal ist der Drittligist HC Elbflorenz aus Dresden. Höchste Zeit also, sich etwas näher mit dem Gegner zu beschäftigen.

Der HC ist 2006 als leistungsorientierter Handballverein neu gegründet. Das Team startete in der Oberliga und stieg zur Saison 2012/13 in die dritte Liga Ost auf. Nach einem 10. Platz im ersten und 5. Platz im zweiten Jahr verpasste das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt in der Relegation gegen HF Springe und VfL Eintracht Hagen den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Dass die Sachsen jedoch auch mit Zweitligateams mithalten können, zeigen die Ergebnisse aus der Vorbereitung: Gegen Bayer Dormagen siegten die Tiger 24:27 und gegen die HSG Nordhorn–Lingen unterlag man beim Select-Cup nur knapp mit 32:34.

Auch schnupperte das Team von Trainer Peter Pysall (seit 2012 im Amt) bereits ordentlich Erstligaluft: Gegen Aufsteiger SC DHfK Leipzig und Füchse Berlin zog sich das Drittligateam mit 31:40 (gegen Leipzig) und 28:40 (gegen Berlin) beachtlich aus der Affäre.

Personell hat sich das Gesicht der Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison noch einmal geändert: Genau wie bei den Rot-Schwarzen müssen sechs Neuzugänge integriert werden. Torhüter Henrik Ruud Tovas, sowie René Boese und Sebastian Groß kamen aus Leipzig an die Elbe. Hannes Lind kam ebenfalls aus der zweiten Liga von TuSEM Essen. Ebenfalls über Zweitligaerfahrung verfügt Henning Quade (VfL Bad Schwartau) und vom TV Bittenfeld schloss sich Nils Kretschmer den Tigern an.

HC Elbflorenz_Mannschaft-2014-1100

1. Reihe v. l.: Peter Pysall, Tjark Desler, Florian Gaida, Rico Göde, Gabriel De Santis, Alexander Matschos, Florenz
2. Reihe v. l.: Wolfram Wegehaupt, Susann Schmidt, Kay Blasczyk, Denny Mertig, Tom Hartmann, Jörg Reimann, Anne Wenzel
3. Reihe v. l.: Lars Bastian, Timo Meinl, Tim-Philip Jurgeleit, Marcel Balster, Matthias Rudow