Große Herausforderung in Dormagen – TuS dennoch mit Zuversicht im Gepäck

Geistesgegenwärtig, ganz einfach sehr sorgsam mit den Herausforderungen der Pandemie umgehen, „aber sich bei Training und Spiel auch umfangreich um die sportlichen Dinge kümmern und so ein wenig Abstand gewinnen“. So empfindet TuS N-Lübbeckes Trainer Emir Kurtagic die gegenwärtige Situation. Und bei seinen Jungs sei das gewiss kaum anders.

 

Jetzt steht für die „Rot-Schwarzen“ die nächste Auswärtsaufgabe an. Der TuS tritt an diesem Samstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr, beim TSV Bayer Dormagen an. Die Rheinländer haben – wie Nettelstedt – erst zwei Saisonspiele absolviert und beide je 2:2 Zähler bisher verbucht. Die Tabellennachbarn sollten sich auf eine spannende und umkämpfte Partie einrichten.

Zwei Antworten von ihm dürften immer gleich sein, auch bei allen weiteren Vorberichten während dieser Saison, so Emir Kurtagic am Donnerstagmittag: „Erstens, dass wir jedes Spiel gewinnen können und wollen. Zweitens aber auch, dass in der 2. Liga so gut wie keine Partie klar vorhersehbar ist.“ Das Zeug zu zwei Punkten in Dormagen besitze der TuS allemal, „aber wir sind aus der Vorsaison auch sehr gewarnt!“ Gleich mit 24:31 verlor Lübbecke in der Hinrunde im Herbst 2019 beim TSV Bayer.

Hinter dem TuS liegen aktuell „effektive Trainingseinheiten“, so der Coach. Das sei auch wichtig, denn gut im Rhythmus liegen, das sei nicht ganz einfach, „bei bisher nur zwei Spielen in den vier Wochen, die diese Saison nun andauert“. Dabei sei hier ergänzt, dass zu den beiden Matchausfällen (zuhause gegen Hamburg und Bietigheim) noch ein regulärer spielfreier Spieltag dazugekommen war. „Doch das ist nun mal nicht zu ändern. Wichtig ist vielmehr, dass möglichst alle fit sind“. Das TuS-Team habe bisher sehr gut gearbeitet und alle freuten sich auf die Dienstreise – mit Zuversicht im Gepäck – an den Niederrhein, der am frühen Samstagnachmittag am Wiehen startet.

Der Lübbecker Trainer nennt Dormagen in jedem Fall „eine hohe Hürde“, eine ganz besondere Herausforderung, nicht nur deshalb, weil Bayer jüngst zwei Punkte aus Bietigheim mitgenommen hat. „Favorisiert ist keines der beiden Teams am Samstagabend. Deshalb müssen wir 60 Minuten lang komplett bereit sein, Ärmel hochkrempeln, unsere optimale Leistung abrufen!“ Der Gegner stelle eine starke Abwehr, käme oft ganz rasch „in einen Lauf“. Auch die Ausgeglichenheit des Kaders zeichne Dormagen besonders aus.

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