Doppelspieltag: Freitag zu Hause Emsdetten – Am Sonntag in Nordhorn

Freitag, 20 Uhr, und am Sonntag, 17 Uhr: Das sind die Anwurfzeiten des TuS N-Lübbecke beim ersten Doppelspieltag der neuen Punktspielsaison. Gegner ist im Heimspiel in der Merkur Arena am Freitag, 9. September, 20 Uhr, der TV Emsdetten, während bereits am Sonntag, 11. September, 17 Uhr, die Lübbecker Mannschaft bei der HSG Nordhorn-Lingen aufschlägt. Beide kommenden TuS-Gegner verloren ihre Auftaktmatches am zurückliegenden Wochenende, Emsdetten sein Heimspiel gegen den TV Hüttenberg (25:31) und Nordhorn das seine gegen die SG BBM Bietigheim, und zwar mit 23:26. Das Auswärtsspiel am Freitag führt die HSG Nordhorn-Lingen zunächst zum ThSV Eisenach.

 

Auf gleich zwei Gegner muss Aaron Ziercke das Nettelstedter Team an diesem Wochenende also vorbereiten, „das entscheidende Spiel ist immer das nächste – also erst einmal das Heimspiel am Freitag“, stellte der Trainer am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz – im Vorfeld der beiden Partien innerhalb von 48 Stunden – heraus. Ab Freitagabend, etwa 23 Uhr, werde man sich dann intensiver mit dem Gegner vom Sonntag, der HSG Nordhorn-Lingen, auseinandersetzen. Auch bei einem Doppelspieltag sei es nur konsequent, „von Spiel zu Spiel zu denken“.

Emsdetten beschreibt Aaron Ziercke als einen „sehr spielstarken Gegner, der über gut einstudierte Abläufe“ verfüge. Gegen Hüttenberg habe das Zusammenspiel zwar noch nicht so gut wie in der vergangenen Saison geklappt, aber Emsdetten habe jüngst wichtige Spieler verloren und die Verletzung André Kropps sei eine zusätzlich zu kompensierende Herausforderung für den TVE. Mit Jasper Adams habe Emsdetten einen guten Halblinken auf der Platz stehen, der das Spiel leite und reichlich Druck aufbauen könne. Der ehemalige Nettelstedter Malte Schröder auf halbrechts wolle sicher ebenfalls besonders zeigen, dass er eine echte Verstärkung für die Mannschaft von Daniel Kubes darstellt. Nicht zu unterschätzen sei zudem die Flügelzange mit Artjom Atonevitch, den Aaron Ziercke genau wie Nils Torbrügge in Minden einige Jahre begleitete, und Oddur Grétarsson.

Für sein eigenes Team sei es nach dem letztlich geglückten Auftaktspiel in Konstanz umso wichtiger, dem Match am Freitag von Beginn an den eigenen Stempel aufzudrücken, so der TuS-Coach. Hat Aaron Ziercke am Bodensee „noch zu viele Einzelaktionen“ gesehen, wolle man bei der Heimpremiere noch besser harmonieren und weit stärker zusammenarbeiten.

Neuzugang Jó Gerrit Genz freut sich sehr auf seinen ersten Auftritt vor heimischem Publikum und hofft auf viele Zuschauer. „Wir haben eine Super-Truppe beisammen, mit einer hervorragenden Mischung aus alten und jungen Spielern, wir verstehen uns richtig gut“, schwärmt der wurfgewaltige Rückraumspieler. Rückblickend habe das Spiel in Konstanz, dass erst in der Schlussviertelstunde zu Gunsten des TuS entschieden werden konnte, die Mannschaft noch einmal wacher und aufmerksamer werden lassen, so der Nettelstedter Neuzugang. „Wir haben gesehen, wie wichtig es ist, unser Spiel durchziehen“, ist für Gerrit Genz klar.

Nach dem Match am Freitag werde die TuS-Mannschaft am Samstag ein lockeres Training sowie ein intensives Videostudium absolvieren, blickt Aaron Ziercke auf die Partie bei der HSG Nordhorn-Lingen voraus. Das Team aus der Grafschaft Bentheim lebe von einem hervorragenden, über viele Jahre eingeübten Zusammenspiel mit vielen unterschiedlichen Varianten. Für den Trainer war die Woche daher von etlichen Stunden Videoanalyse geprägt. „Nordhorn präsentiert immer viele Lösungsmöglichkeiten, um Tore zu erzielen“, so Ziercke. Innerhalb der Mannschaft werde man sich damit allerdings erst ab Samstagabend konkreter auseinandersetzten.

Für Jó Gerrit Genz seien die Spiele gegen Emsdetten und Nordhorn schon erste gute Hinweise darauf, wo man stehe, zumal im Verlauf eines Doppelspieltages. „Wir müssen von Anfang an hellwach sein und zeigen, dass nur wir gewinnen wollen“, so der Lübbecker Rückraumspieler, für den die kurzzeitig aufeinanderfolgenden Spiele in dieser Form kein Neuland sind, die Nr. 5 kennt das bereits gut aus vergangenen Spielzeiten.

Auf eine gute Zuschauerresonanz bei der Heimpremiere 2016/17 hofft TuS-Teammanager Zlatko Feric: „Die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet und in Konstanz gewonnen. Sie hat sich daher eine Halle mit besonders vielen Zuschauern redlich verdient.“

Tickets für das Heimspiel am Freitag sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Ticket-Onlineshop und an der Abendkasse erhältlich.

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