Dominik Ebner kehrt aufs Spielfeld zurück – Der TuS empfängt Freitagabend den HC Elbflorenz

Wenn Freitag Anwurf ist in der MERKUR Arena, bis Anfang Dezember ist das sechsmal in sieben Heimparteien der Fall, darf das aus Fan-Sicht als Möglichkeit zur „After-Work-Party“ gesehen werden. Mit dem Anpfiff jetzt Freitag, 23. September, 19.30 Uhr, gegen den HC Elbflorenz 2006, fängt die Arbeit für die TuS-Jungs dagegen gerade erst an. Aber das ist ja Arbeit, die auch den Akteuren auf der Platte Spaß bereitet, vorausgesetzt, die Partie läuft bestens. So wie bei den Auftaktsiegen in Hagen und gegen Coburg. Die Niederlage am vergangenen Samstag beim TV Großwallstadt war zwar ein Dämpfer, aber es wurde auch deutlich, wo noch Besserungsbedarf bei den Rothemden besteht. Coach Michael Haaß: „Wir können das besser, müssen unsere Fehler reduzieren, `ne Schippe drauflegen, vor allem im Angriff stärker Richtung Tor gehen!“

 

Dabei werde es der Gegner aus Dresden „uns bestimmt nicht leicht machen“. Elbflorenz sei „unangenehm zu spielen“, es marschiere stark nach vorn, „mit aggressiver Abwehr inklusive bestem Zweikampfverhalten“, so der TuS-Trainer am Mittwochmittag. Und ein Fixpunkt in der Dresdner Mannschaft sei „vor allem Sebastian Greß“, aber auch darüber hinaus sei der Rückraum sehr ordentlich besetzt. Allein rein taktisch sei den TuS-Jungs noch nicht geholfen, es müsse auch jede Menge Leidenschaft bei dieser Heimaufgabe mit dabei sein. Und die Lübbecker Abwehr über die gesamten 60 Minuten sattelfest sein, das sei in der 2. Halbzeit vergangenen Samstag beim TV Großwallstadt weniger gelungen. Auch in Stresssituationen müsse „die Deckung halten“.

Für Jó Gerrit Genz, Rückkehrer und Rückraum-Größe im Nettelstedter Team, müsse es am kommenden Freitag auch darum gehen, „einfachen Handball zu spielen“. Wenn es vielleicht auch mal weniger schön aussehe, so müsse es „nicht immer ein No-Look-Pass“ sein. Reinstoßen in Abwehrlücken, dahingehen, „wo es weh tut“, all dies dürfe nicht ausbleiben. Im Rückblick auf das erste Heimspiel gegen Coburg, wies Gerrit Genz gern daraufhin, wie sehr „die tolle Unterstützung unserer Anhänger“ dem Team in der knappen Schlussphase geholfen habe. Eine noch bessere Zuschauerresonanz wäre auch nicht schlecht, oder? Dazu der Spieler: „Es liegt an mir und meinen Mannschaftskameraden, in Vorleistung zu gehen.“ Gute und erfolgreiche Partien, die sprächen sich dann schon herum. Das Comeback am Wiehen sei ihm leichtgefallen, „weil ich vom Team sehr gut aufgenommen worden bin“, von einem Kader, dessen Zusammensetzung sich nach dem Sommer 2020 personell sehr geändert habe. Im weiteren Umfeld dagegen habe sich weniger geändert.

Der TuS-Coach hatte sich eine äußerst positive Nachricht bis zum Ende der Pressekonferenz aufbewahrt. Michael Haaß: „Dominik Ebner wird wieder auf der Platte stehen und uns sicher helfen können. Er tastete sich im Mannschaftstraining nach und nach wieder nach vorn!“ Nach fast einem Jahr scheint es also wieder so weit zu sein. Ebners schwere Hüftverletzung resultierte aus dem Erstliga-Derby in Minden, das war im Oktober 2021. Somit fehlt dem TuS-Team am Freitagabend lediglich noch Tin Kontrec, der aber auch Fortschritte mache, so der Trainer abschließend.

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