Dicker Brocken Bad Schwartau stellt sich dem TuS in den Weg

Jedes Auswärtsspiel ist ein schweres, zumal in der 2. Liga. Doch an diesem Freitag, 10. März, Anwurf um 19.30 Uhr, stellt sich dem TuS N-Lübbecke mit dem VfL Bad Schwartau wirklich ein dicker Brocken in den Weg. Zwar liegt Schwartau schon fünf Punkte hinter dem dritten Aufstiegsplatz zurück, doch alle Chancen bis weiter nach oben gibt es immer noch für den VfL. Schon das Hinspiel am 6. Spieltag der Saison war für die TuS-Mannschaft kein einfaches, das nach einer intensiven Abwehrschlacht mit 21:16 für Lübbecke endete. Eine ähnlich anspruchsvolle Aufgabe erwartet TuS-Trainer Aaron Ziercke auch für das Match am Freitagabend in der Hansehalle Lübeck. Gut für Nettelstedt, dass Abwehrass Piotr Grabarczyk nach seinem Rückenleiden wieder einsatzbereit ist.

 

Betrachtet man in der Tabelle die Gegentore der beiden Mannschaften (der TuS kassierte bis hierher 585 und der VfL Bad Schwartau 567) wird klar: Hier stehen sich die beiden abwehrstärksten Mannschaften der Liga gegenüber. Beide Kontrahenten verfügen über eine ähnliche Spielanlage mit der 6:0-Defensive als wesentlichstem Merkmal. „Im Hinspiel haben sich beide Mannschaften lange belauert“, erinnert sich Aaron Ziercke am Mittwochmittag bei der turnusmäßigen Pressekonferenz in der TuS-Geschäftsstelle. Ein vergleichbares, von Taktik geprägtes Spiel würden sich beide Kontrahenten wohl erneut liefern. „Schon im Hinspiel hat uns Bad Schwartau aus einer kompakten 6:0-Abwehr heraus mit einem guten Dennis Klockmann im Tor vor sehr herausfordernde Aufgaben gestellt und am Freitag können zudem noch die Zuschauer zu einem wichtigen Faktor für Bad Schwartau werden“, so Ziercke weiter. Gerade weil die Schwartauer Rückraumspieler Toni Podpolinski, Oliver Milde oder auch Jan Schult mächtig Druck ausüben könnten, häufig ins direkte Duell Mann gegen Mann gingen oder Lücken für die Mitspieler rissen, erwartet Aaron Ziercke „viel Arbeit im Abwehrverbund“. Im Hinspiel sei es außerdem schon gut gelungen, die Tempogegenstöße über die Außenspieler zu verhindern. Genau daran soll die TuS-Mannschaft auch am Freitagabend möglichst gut anknüpfen. Ebenso erwartet Aaron von seiner Mannschaft „die richtige Einstellung und eine engagierte Leistung“. Das beinhalte ebenso, möglichst wenige Fehler im Angriff zu machen und ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag zu legen, nur dann habe man die Chance, in der Hansehalle zu bestehen.

In den jüngsten Spielen hat Jó Gerrit Genz häufiger Spielanteile erhalten. Langsam wachse bei ihm Sicherheit und auch das Selbstbewusstsein, so der wurfgewaltige Rückraumspieler, der seinen Trainer bei der Pressekonferenz am Mittwoch begleitete. Die Rolle auf der Bank zu Beginn der Saison war für Gerrit zunächst ungewohnt. „In Dormagen habe ich immer viel gespielt und natürlich freut es mich, dass ich in letzter Zeit mehr Spielanteile erhalten habe“. Jeder Mannschaftssportler habe das Ziel, immer möglichst viel im Wettkampf auf der Platte zu stehen und die Saison sei zudem ja noch immens lang. „Jeder aus der Mannschaft trägt seinen Teil zum Gesamterfolg bei“, so Jó Gerrit Genz bescheiden. „Die Entscheidung, vergangenen Sommer zum TuS an den Wiehen zu wechseln, war absolut richtig, ich fühle mich hier sehr wohl“, so Gerrit Genz abschließend.

Wird es erneut ein Spiel mit relativ wenigen Toren? Die beiden Abwehrreihen sprechen bislang für sich. Hauptsache, so hoffen alle am Wiehen, gelingt es den Nettelstedtern erneut, zwei Pluspunkte im Duell mit dem VfL Bad Schwartau einzufahren.

Verfolgen können Daheimgebliebene das Spiel via Liveticker über die neue TuS-N-Lübbecke App. Diese kann man sich kostenfrei im App-Store oder im Google Play-Store herunterladen.

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