Der TuS will sich wieder von besserer Seite zeigen – Rhein-Neckar Löwen am Sonntag in der Merkur Arena

Frust sei verständlicherweise da, aber man werde „keinesfalls in Selbstmitleid versinken“. Sagt TuS-Trainer Emir Kurtagic. Wir fragen, ob, noch dazu nach der Niederlage vor gut einer Woche in Balingen, „die Jungs nicht jetzt völlig befreit aufspielen könnten?!“ Die Rettung sei fast schon unmöglich und käme einem Wunder gleich?! Der Coach möchte es etwas anders formulieren: „Wir haben jetzt noch acht Spiele. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Das bedeutet, nicht mehr nach hinten zu schauen. Wie wollen uns gut präsentieren – und an der Einstellung fehlt es den Jungs ohnehin in keiner Weise!“ Mit Misserfolgen umgehen zu können, das bedeute auch weiterhin „die Hingabe von uns allen“.

 

Auf der Verletztenbank sitze neben Dominik Ebner weiterhin Jan-Eric Speckmann, wohingegen Florian Baumgärtner und Rennosuke Tokuda wieder ins Training zurückgekehrt seien. Und „Valle“ Spohn werde wohl auf längere Einsatzzeit als noch in Balingen kommen. Alle anderen sind ebenfalls – Stand Donnerstagmittag – dabei an diesem Sonntag, 1. Mai, 16.05 Uhr, wenn die Rhein-Neckar Löwen in die Merkur Arena einlaufen. Die Vranjes-Schützlinge waren 2016 und 2017 Deutscher Meister, belegten vergangene Saison Platz 5 und liegen aktuell nur auf Rang 10.

Wenngleich die Löwen grad ein eher „schwieriges Jahr“ durchmachten, mit „vielen Verletzten und einem Trainerwechsel“, so seien sie doch immer noch in der Lage, auch Spitzenteams tüchtig zu ärgern, „wie jüngst bei ihrem 29:29 gegen die SG Flensburg-Handewitt“, so TuS-Trainer Emir Kurtagic. Allein schon Andy Schmid, der Mittelmann aus der Schweiz, bürge für „ganz, ganz viel Qualität“. Zudem profitierten die Rhein-Neckar Löwen davon, dass der Trainerkollege zuletzt verstärkten Wert „auf das Tempospiel gelegt“ habe.

Was den TuS betreffe, könne die nicht erfreuliche Lage im Abstiegskampf gewiss auch dazu führen, „Handball zu bieten, ohne allzu viel nachzudenken“. Das heiße aber nicht, „auch weiterhin das Maximum im Auge zu behalten“, um möglichst nicht rasch wieder allzu schnell ins Hintertreffen zu geraten. Fehler würden in der 1. Liga „nun mal gnadenlos bestraft“. Die Jungs vom Wiehen wollen aber nicht klagen, sondern „es einfach wieder besser machen“.

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