Am Freitag reist Eisenach an den Wiehen – TuS muss „konzentriert 100 Prozent abrufen“

Kein Spiel aus der Hinrunde mag 1:1 als Blaupause für dasselbe Duell in der zweiten Saisonphase gelten. Und doch können die Trainer bei der jeweiligen Spiel-Vorbereitung ab sofort die erste Partie in der Saison sich noch mal näher anschauen. Für den TuS N-Lübbecke bedeutet das zunächst einmal Gutes. Denn am 10. Oktober 2020, es war der Saisonauftakt für die Jungs vom Wiehen, kam Nettelstedt mit einem 29:27-Erfolg aus Eisenach zurück. Jetzt steht Freitag, 26. Februar, 19.30 Uhr, das Rückspiel in der Merkur Arena auf dem Programm. Trotz des doppelten Punktgewinns vor viereinhalb Monaten gilt für TuS-Coach Emir Kurtagic selbstverständlich: „Wir müssen am Freitagabend für einen möglichen Sieg 100 Prozent unseres Könnens abrufen, denn Eisenach hat schnelle Leute in seinen Reihen und agiert auch kämpferisch äußerst stark!“

 

Deshalb hat den Lübbecker Trainer der jüngste 31:24-Heimsieg des ThSV Eisenach über den TuS Fürstenfeldbruck auch nicht überrascht. Eine wache Einstellung und sehr konzentriertes Auftreten seiner Jungs sei sehr wichtig am Freitag. Es gelte, im Angriff auf die diversen Abwehrvarianten der Thüringer (6:0 wie 5:1) gut vorbereitet zu sein. Und selbstbewusst diese Aufgabe anzugehen.

„Unser Spiel durchziehen, unsere Würfe anbringen, dann kann es auch dieses Mal wieder gut für uns ausgehen!“ Die technisch-taktische Vorbereitung auf Eisenach sei nicht besonders anders gelaufen als normal, auch wenn es im Eisenacher Kader Veränderungen gegenüber dem Oktober gegeben habe.

Topfit sein und Selbstbewusstsein haben und auch zeigen: Das habe dazu beigetragen, „dass mich meine Tore in Hamburg natürlich glücklich gemacht haben“, sagte bei der Pressekonferenz am Mittwochmittag Florian Baumgärtner, der nach langer Verletzung seit kurzem wieder im Spielmodus ist. Wie nah Erfolg und Misserfolg leicht beieinander lägen, betonte der Rückraum-Rechte aber gleich im nächsten Augenblick mit einer rhetorischen Frage: „Was passiert, wenn der Vortmann meine ersten drei Würfe fängt…?“ Doch der Hamburger Torwart musste hinter sich schauen! Mit einigem Abstand sei das Unentschieden an der Elbe auch definitiv als Erfolg für den TuS zu werten, trotz des Hamburger Ausgleichs mit der Schlusssirene, so Florian Baumgärtner weiter.

Daher gehe man erneut mit Rückenwind aus einer Partie heraus. „Wir haben in Hamburg gezeigt, dass wir zurecht mit da oben in der Tabelle stehen.“ Jetzt gegen Eisenach treffe man erneut auf ein Team, „das natürlich Bock darauf hat, gerade uns zu schlagen“. So sei man aber gewarnt und halte die Konzentration auch hoch, so der Ex-Gummersbacher sinngemäß.

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