Aggressivität und Leidenschaft sind gefordert – Wichtige TuS-Partie am Donnerstagabend in Balingen

Nun gilt es wirklich. Die Partie an diesem Donnerstag, 20. April, 19.05 Uhr, bei der HBW Balingen-Weilstetten, kann sehr richtungsweisend für den Rest der laufenden Bundesliga-Saison sein. Dabei reist der TuS N-Lübbecke, trotz zuletzt Negativ-Trend bei den Rothemden und Positiv-Phase bei den Gastgebern, mit Mut und Freude an. Denn eins ist auch klar: Das Hinspiel hat der TuS gewonnen, es war am 3. Spieltag, 19. September 2021, und ging 33:27 aus. „Wir wissen, wie es sich anfühlt und dass wir es können – die Balinger zu schlagen“, sagt Nettelstedts Coach Emir Kurtagic. Der aber auch um die jüngsten Erfolge des Gegners weiß. „Sie haben einen guten Lauf. Doch letztlich geht es für beide Teams eh darum, Aggressivität und Tempo, Konzentration und Leidenschaft an den Tag zu legen.“ Aber auch Ruhe zu haben und diese auszustrahlen, sei wichtig für den Donnerstagabend. Gleichwohl stehe fest: „Es geht um viel!“

 

Wie noch bei jedem Vorbericht über den TuS N-Lübbecke in 2021/22, so auch diesmal: die Frage nach dem personellen Tableau bei den Jungs vom Wiehen. Beginnen wir bei den guten Nachrichten. So sind Tom Wolf und Tin Kontrec wieder aus der Quarantäne ins Team zurückgekehrt. Die Schulterverletzung von Luka Mrakovcic dürfte ausgeheilt sein. Und Valentin Spohn hat mittrainiert. Ein Fragezeichen steht dagegen hinter dem Einsatz von Florian Baumgärtner, der nun in Quarantäne musste. Ausfallen werden Dominik Ebner, Jan-Eric Speckmann und Rennosuke Tokuda.

Was die Psychologie vor solch einem wichtigen Spiel betrifft, so weiß der TuS-Trainer um die zunächst mal nicht förderliche Niederlagen-Serie des TuS zuletzt. Aber der Coach sagt auch: „Das Team hat sich mit dem Aufstieg im vergangenen Sommer für seine Leistungen belohnt. Nun sind wir in der 1. Liga und nehmen das weiterhin riesig gern an. Deshalb spreche ich auch gern von Vorfreude – gerade vor solchen Partien!“

Wie es beim TuS N-Lübbecke gang und gäbe ist, so wird – Stichwort: weite Auswärtsfahrt – erneut nichts dem Zufall überlassen. Soll heißen: Anreise bereits am Tag zuvor! Mittwochvormittag, 9.30 Uhr, gab es das Abschlusstraining noch hier zuhause. Gegen Mittag sollte es los gehen auf die 595 Kilometer gen Südwesten. Für den Spieltag geplant: Frühstück, Spaziergang, Video. Die Wichtigkeit der Situation sei zwar präsent, so der Coach. Dennoch herrsche – wie erwähnt – eine angenehme Stimmung. Noch stünden für die Jungs 9 Spiele an. Noch sei nichts entschieden und viel könne in den verbleibenden Spielminuten noch passieren. Und „ohne Angst“ werde man am Donnerstagabend antreten!

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