2 Punkte fest im Visier

Im Kampf um den Klassenerhalt muss sich der TuS N-Lübbecke an diesem Samstag beim aktuellen Tabellen-17. TVB 1898 Stuttgart, einem direkten Konkurrenten im Fight um die Nichtabstiegsplätze, stellen. Mit einem Sieg im Match, das um 20.15 Uhr beginnt, könnte unser TuS-Team den Stuttgartern, mit derzeit vier Pluspunkten auf dem Konto, näher auf den Pelz rücken. Alles andere als ein Sieg wäre für den TuS ein weiterer Rückschlag im Vorhaben, die Liga zu halten.

 

Goran Suton erwartet ein kampfbetontes Spiel, dessen Schlüssel zum Sieg in der Abwehr und in der Umschaltphase liege, um mit gutem Rückzugsverhalten die Möglichkeit des Gegners, Tore aus der zweiten Welle zu erzielen, zu verhindern. Unsere Mannschaft hingegen müsse versuchen, selbst Tempogegenstöße und die zweite oder gar dritte Welle zu nutzen, um zu einfachen Treffern zu kommen. Die Stärke der Mannschaft Thomas Königs sieht Goran Suton vor allem in der Eingespieltheit, einige Asse spielen bereits seit der Jugend zusammen, sowie in der guten Ergänzung des Kaders durch erfahrene Bundesligaspieler wie Michael Schweikardt und Michael Spatz.

TuS-Kapitän und Torhüter Nikola Blazicko erwartet ein knappes und enges Spiel in Stuttgart und verspricht „mit Selbstvertrauen, einem klaren Ziel vor Augen und ohne Kompromisse“ im Match agieren zu wollen. Äußere Einflüsse, seien es Zuschauer, seien es die Schiedsrichter, müssten „komplett ausgeblendet“ werden. Die Qualität, dieses Vorhaben „mit unserem Kader in die Tat umzusetzen, ist vorhanden“. Es müsse aber auch möglichst jeder Tempogegenstoß verwandelt und auch sonst so gut wie keine Torchance liegen bleiben. Der TuS habe in dieser Saison schon in mehreren Schlussphasen wenig Fortune besessen, darum müsse mutig nach vorn gespielt werden, denn „wenn man mutig ist, kommt auch das Glück“, prophezeit die Nr. 1 unseres TuS N-Lübbecke.

Auch wenn niemand gerne verliere, „schon gar nicht mit 39 Gegentoren wie am Mittwoch im Pokal“, so ist es an der Zeit, das Magdeburg-Spiel vom Mittwoch abzuhaken und nach vorne zu schauen, damit „wir in Stuttgart nach der Partie endlich mal wieder ausgelassen jubeln können“.

Auch TuS-Teammanager Zlatko Feric ist optimistisch, was den Spielausgang betrifft. Nicht zuletzt wegen der optimalen Vorbereitung auf die Partie in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, „wozu auch die frühzeitige Anreise am Freitag gehört“.

Mit Mut, Selbstvertrauen, der nötigen Portion Glück und zwei Punkten fest vor Augen hoffen alle Anhänger des TuS, dass Blazicko und Co. jene kämpferische Leistung, die zuletzt gegen Leipzig so überzeugend war, auch im Süden der Republik abgerufen werden kann. Der Knoten sollte nach dem Spiel am vergangenen Wochenende (der erste Punkt gelang dank des 24:24 gegen Leipzig) zumindest gelockert sein und alle rot-schwarzen Anhänger drücken dem TuS N-L ganz fest die Daumen, damit der sprichwörtliche Knoten jetzt auch richtig platzt.