Armin Gauselmann (Sprecher des Wirtschaftsbeirates)
21. Dezember 2011
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Bereits seit dem ersten Heimspiel der Saison 2009/2010 ist der Andrang in der neuen Merkur Arena groß. Ein durchweg positives Zeichen dafür, dass die Sportbar und die VIP-Lounge den heimischen Handball-Sport als Treffpunkt für Fans und Sponsoren bereichert haben. Die Gästezahl in der VIP-Lounge hat sich im Vergleich zu früheren Jahren fast verdoppelt. Das zeigt, dass die Sponsoren und Fans des TuS N-Lübbecke eine solche “Erlebnisarena” vermisst haben. Aber auch die Verweildauer der Gäste vor und nach den Spielen ist deutlich gestiegen.
Die neue Merkur Arena besticht vor allem durch ihr großzügiges Platzangebot mit über 600 qm überdachter Flache. Vor 1999 gab es überhaupt keinen Bereich für die Sponsoren des TuS N-Lübbecke, aber auch nach der Einrichtung eines VIP-Raumes im Untergeschoß der Kreissporthalle und diversen Umbaumaßnahmen fasste der VIP-Raum vor dem Neubau nur rund 250 Personen. Seit Jahren zeichnete sich ab, dass eine zukunftsgerichtete Veränderung eintreten musste, um den Fans und Sponsoren des TuS N-Lübbecke gerecht zu werden.
Ab Juni 2009 wurde die Merkur Arena auf Initiative der Familie Gauselmann unter der Leitung des Büros “BKS-Architekten” gebaut. Rund 30 regionale Firmen waren an der Realisierung des Projekts beteiligt. In nur knapp drei Monaten Bauzeit entwickelte sich der Vorplatz der Kreissporthalle zu einem Erlebnistreffpunkt mit Wohlfühlambiente. Sportbar und VIP-Lounge dienen nun als neuer Anlaufpunkt für alle Fans des Handball-Sports. Durch die neu geschaffenen Catering-Bereiche kann hier vor, während und nach den Spielen in tollem Ambiente und entspannter Atmosphäre über den Sport gefachsimpelt werden.
Besonders ins Auge fallen die neuen Gebäude durch ihre außergewöhnliche Form und die Außenfassade aus Gussglas. Durch die semi-transparente Fassade gelangt tagsüber warmes Tageslicht in die beiden ellipsen- bzw. nierenförmigen Gebäude, während die VIP-Lounge und die Sportbar abends durch eine spezielle LED-Beleutung wie überdimensionale “Beleuchtungskörper” wirken. Zudem verbindet ein neues über 400 Quadratmeter großes Vordach die Kreissporthalle mit den neuen Gebäuden.
“Von nun an gibt es keinen Grund mehr, nicht nach Lübbecke zu kommen: eine Handballmannschaft in der 1. Bundesliga und das tolle Ambiente der neuen Merkur Arena sind ein Garant für erstklassige Sportunterhaltung”, so Paul Gauselmann.
Anfahrt:
BAB 2 Ausfahrt Herford/Bad Salzuflen 
BAB 30 Ausfahrt Kirchlengern
Auf B 239 Richtung Lübbecke
Halle liegt direkt an der Kreuzung B 65/B 239
Tageskasse / Abendkasse:
Öffnet 90 Minuten vor Spielbeginn.
26. August 2009
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TuS Nettelstedt e.V. 1912, Neugründung: 1945
TuS N-Lübbecke GmbH seit Saison 2001 / 2002
Europapokal der Pokalsieger: 1981
Deutscher Pokalsieger: 1981
Euro City-Cup: 1997 + 1998
Erstligaaufstieg ohne Punktverlust 2003 / 2004
2300
besser sein, als im letzten Jahr
Adidas
Heim: rot-schwarz/schwarz – Auswärts: orange/schwarz
26. August 2009
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Deutscher Pokalsieger: 1981
Europapokal der Pokalsieger: 1981
Euro City-Cup: 1997 + 1998
Erstligaaufstieg ohne Punktverlust 2003 / 2004
Historie
11. Mai 2002, 19.32 Uhr, Kreissporthalle Lübbecke: Ohrenbetäubender Jubel aus den Kehlen von 3500 begeisterten Fans. Die Mannschaft des TuS N-Lübbecke führt Freudentänze auf. Der TuS N-Lübbecke hatte sich nach einjähriger Abstinenz durch einen deutlichen 29:20-Sieg gegen den ärgsten Konkurrenten aus Wilhelmshaven die direkte Rückkehr in die 1. Handball-Bundesliga gesichert. Dieser 11. Mai war ein großer Erfolg in der 90-jährigen Geschichte des TuS.
Derer gab es allerdings in den letzten 20 Jahren viele. Angetrieben von der Handballbegeisterung der Region schaffte der TuS Nettelstedt etwas, wovon viele Konkurrenten nicht zu träumen wagen…
Drehen wir das Rad der Zeit in das Jahr 1970 zurück: Der TuS Nettelstedt, Handball-Kreisligist in einem Ort mit 3000 Einwohnern, kam erstmals bundesweit in die Schlagzeilen. Es gelang, den damaligen Kapitän der Handball-Nationalmannschaft, Herbert Lübking, von GW Dankersen zu verpflichten. Unter der Führung Lübkings begann der einmalige “Durchmarsch” des TuS Nettelstedt. Bis 1977 stieg der TuS siebenmal auf und war “urplötzlich” Gründungsmitglied der 1977 geschaffenen eingleisigen 1. Handball-Bundesliga. 1975 erreichte der TuS Nettelstedt das Finale der letztmals ausgetragenen Deutschen Meisterschaft im Feldhandball.
Nach dem Umzug in die neu gebaute Kreissporthalle in Lübbecke, in der bis heute die Heimspiele des TuS ausgetragen werden, setzte sich der kometenhafte Aufstieg fort. Es folgte das bislang erfolgreichste Jahr der “Rothemden”. 1980 als Deutscher-Vize-Pokalsieger für den Europapokal der Pokalsieger qualifiziert, stieß der kleine Lübbecker Stadtteil in internationale Gefilde vor. Als Außenseiter in der europäischen Elite, kämpfte sich die Mannschaft um Jimmi Waltke, Peter Pickel und Harry Keller bis in das Finale des Wettbewerbs vor. Dort wurde in zwei denkwürdigen Endspielen die damals anerkanntermaßen weltbeste Mannschaft, der HC Empor Rostock, knapp besiegt. 4200 Zuschauer verfolgten das entscheidende Spiel am 25. April 1981. Der Zweitore-Rückstand aus dem Hinspiel wurde nach 60 fesselnden Minuten wettgemacht und Nationalspieler Harry Keller warf 25 Sekunden vor dem Ende den alles entscheidenden Siegtreffer zum 17:14! Nettelstedt stand im europäischen Rampenlicht!
Zwei Wochen später setzte der TuS das I-Tüpfelchen auf eine herausragende Saison und bezwang den VfL Günzburg im Finale des Deutschen-Handball-Pokals!
An diese Glanzzeiten konnte der TuS Mitte der neunziger Jahre wieder anknüpfen. Nach elf Jahren in der zweiten Bundesliga gelang 1994 der Wiederaufstieg in das Handball-Oberhaus. Ghenadij Khalepo und “Binjo” Tluczynski waren die Köpfe der Mannschaft, die die Handball-Euphorie im Altkeis Lübbecke erneut schürte.
1996 betrat der TuS Nettelstedt erneut die europäische Bühne. Im Jahr zuvor hatte sich das Team um Bogdan Wenta durch einen vierten Platz in der Bundesliga für den europäischen City-Cup qualifiziert. Wenta führte den TuS 1997 auch zum Gewinn der Trophäe! Exakt 16 Jahre nach dem ersten europäischen Titelgewinn wanderte durch zwei überlegene Siege gegen Kolding IF der zweite Europapokal in die Vereinsvitrine.
Im Jahr darauf gelang die Titelverteidigung. IFK Skövde hieß der Endspielgegner des Jahres 1998.
In diese Zeit fällt auch der Aufstieg der Damen-Mannschaft des TuS Nettelstedt, die nach fünf Aufstiegen mittlerweile in der Regionalliga spielt.
Einen weiteren Erfolg, wenn auch nicht sportlicher Natur, gibt es noch zu vermelden: Unter der Federführung des Espelkamper Unternehmers Paul Gauselmann wurde der finanziell kurz vor dem Aus stehende Traditonsverein, der die Menschen der Region so viele Jahre mitriss und begeisterte, neu strukturiert und dank der Mithilfe und Unterstützung vieler Menschen und Firmen auf finanziell gesunde Füße gestellt. Der Pool 2000 wurde ins Leben gerufen, der mittlerweile eine große Säule zur Deckung des Etats der Bundesligamannschaft bildet. Nach dem Abstieg im Jahre 2001 erfolgte die Umbenennung der Profimannschaft in TuS N-Lübbecke. Ein Jahr später war der angestrebte Wiederaufstieg realisiert. Der TuS N-Lübbecke ist wieder erstklassig und mischt in der besten Handball-Liga der Welt mit.
Und auch das bislang mit Erfolg: Am ersten Spieltag im September 2002 konnte der amtierende Deutsche Meister THW Kiel besiegt werden. Wieder stand die Kreissporthalle Kopf und wieder waren die Fans schlichtweg begeistert vom Phänomen TuS N-Lübbecke!
5. August 2009
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TuS N-Lübbecke GmbH, Gerichtsstraße 1a, 32312 Lübbecke
Tel: 0 57 41 – 60 20 850, Fax: 0 57 41 – 60 20 851
E-Mail: gst@tus-n-luebbecke.de
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 9.30 Uhr – 13.30 Uhr.
Dienstag und Donnerstag: 15.00 – 18.00 Uhr.
21. Dezember 2011
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